Blum-Novotest Präzise Messungen im Fertigungstakt
Beim Umbau einer Fertigungsanlage wurde eine Handlingeinrichtung als hemmender Faktor identifiziert. Um die Taktzeit einzuhalten, wurde die zur Qualitätsüberwachung installierte Messzelle mit einem Roboter ausgerüstet, der die Werkstücke aufnimmt und den einzelnen Messeinrichtungen innerhalb der Messzelle zuführt.
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Die Qualität genießt in der Automobilindustrie höchste Priorität. Nicht zuletzt deswegen werden viele Teile innerhalb der Serienfertigung kontrolliert. Dabei sind besonders Lösungen gefragt, welche die hohen Taktzahlen der Produktionsanlagen erreichen. Beim Bad Homburger Automobilzulieferer Ixetic kommt in diesem Zuge mit BMK 5 ein flexibles Mess- und Automatisierungskonzept von Blum-Novotest zum Einsatz (Bild 1).
Das Herzstück der Vakuumpumpen ist ein hohlzylinderförmiger Rotor
Ixetic konsolidierte im Krisenjahr 2009 seine Fertigung und verlagerte die Produktion von Vakuumpumpenrotoren von Hückeswagen an den Hauptstandort Bad Homburg. Das Herzstück dieser Vakuumpumpen ist ein hohlzylinderförmiger Rotor, der einen Schlitz zur Aufnahme eines Drehschiebers hat.
Die Teile werden hartgesintert, sind also schon im Rohzustand recht passgenau. Trotzdem müssen die Funktionsflächen bearbeitet werden, dies geschieht bei Ixetic in Drehzellen. Zeitgleich mit der Fertigungsverlagerung wurden die bisher sechs Produktionslinien um zwei weitere ergänzt.
Dabei besteht ein wichtiger Unterschied zwischen den alten und den neuen Drehzellen: Die neuen Maschinen erreichen einen höheren Ausstoßtakt, weil sie parallel be- und entladen werden. Die nach der Drehmaschine angeordnete Blum-Messanlage sollte diese Taktzeitverkürzung mitmachen können (Bild 2).
Neue Messautomaten sollen eine Taktzeit von 12 s erreichen
Die alten Messautomaten haben eine Taktzeit von 16 bis 17 s. Die Messanlage muss aber immer etwa ein Drittel schneller laufen können, um nicht zum Flaschenhals der Linie zu werden. Die neuen Messautomaten sollten also eine Taktzeit von 12 s erreichen, um kürzere Bearbeitungszeiten zu erzielen. Die Spezialisten des Bereichs Mess- und Prüftechnik von Blum-Novotest, die auch schon die Messeinrichtungen der bisherigen Linien gebaut hatten, identifizierten die Linearhandlingeinrichtung schnell als den begrenzenden Faktor.
Mit einem Roboter gewannen die Experten von Blum nicht nur die benötigte Zeit, sondern es war so zudem einfacher, die an den neuen Anlagen auf zwei Förderbändern ankommenden Teile aufzunehmen (Bild 3). Zum Einsatz kommt in diesem Zuge die von Blum neuentwickelte Messzelle BMK 5 mit Kuka-Armen in den Zellen.
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