Schleiftechnik Präzisionsschleifmaschine für den hoch technisierten Formenbau
Wenn wir morgens den Rasierer oder die Zahnbürste zur Hand nehmen, dann stammen viele der integrierten Kunststoffkomponenten aus hochwertigen und kompliziert aufgebauten Formen. Ein bekannter Hersteller solcher Pflegeartikel gibt jetzt seinen Werkzeugsystemen mit japanischer Technik den letzten Schliff.
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Dass die Braunform GmbH, einer der versiertesten Dienstleister im Werkzeugbau für die Kunststoff verarbeitende Industrie, auf japanische Schleiftechnik vertraut, liegt nicht alleine an der hohen Präzision der hier eingesetzten Amada-Schleifmaschine. Der Werkzeugbauer setzt bei der Herstellung seiner oft komplexen Formen stets auf maximale Präzision.
Seit 2012 beweist eine Meister G3 ihre konstant hohe Präzision und Schnelligkeit, gepaart mit sehr guter Laufruhe sowie einem exzellenten Wärmegang. Braunform ist spezialisiert auf die Herstellung von Multikavitäten- und Etagenwerkzeugen, Mehrkomponenten- sowie Hochpräzisionsformen nebst speziellen Medizintechnikformen, die unter dem Eigennamen MED-molds bekannt sind. Mit einem vollklimatisierten Formenbau samt Technikum und eigener Reinraumproduktion gehört man zu den weltweit Führenden der Branche. Braunform begleitet die Kunden inklusive Inbetriebnahme bis zur Übergabe an die Serienproduktion.
Schleifmaschinen müssen bei Braunform Besonderes leisten
Aufgrund der Tatsache, dass Braunform ein eigenes Patentteam installiert hat, wird schnell klar, dass die dort bevorzugten Schleifmaschinen Besonderes leisten müssen. Mit der Flach- und Profilschleifmaschine Meister G3 konnte Amada Machine Tools Europe aber eine Maschine anbieten, die den hohen Erwartungen voll gerecht wird. Braunform fertigt damit Formschließteile, Formschieber oder -einsätze. Bei kleinen Formschließteilen mit Touchiermaßen liegt der Genauigkeitsanspruch dabei nicht selten bei 2 µm.
Ein Beispiel hierfür ist der Klingenhalter für Nassrasierer: Filigranste Kunststoffteile nehmen heute bis zu fünf Klingen in einzelnen Etagen auf und diese müssen auch noch federn können. Ein Werkzeug muss dafür prozesssichere Spritzgießvorgänge von mehreren Millionen Zyklen leisten.
Für eine derartige ultrapräzise Bearbeitung von Stahl, Hartmetall oder Keramik ist die Flach- und Profilschleifmaschine gut geeignet, denn sie hat durch ihr hochwertiges Gussbett sowie einen gegossenen Tisch- und Säulenaufbau eine sehr steife und thermostabile Konstruktion. Die robuste Schleifspindel nimmt bei regelbaren Drehzahlen von 500 bis 5000 min-1 auch relativ hohe Kräfte auf und verteilt sie an eine starke Traverse, die in der gegossenen Säule geführt wird.
Stabile Maschinenausführung bringt besondere Laufruhe
Derart stabil ausgeführt, bringt die Meister die nötige Grundruhe zur Hochpräzisionsbearbeitung mit. Ihre hohe Masse ist auch eine Grundvoraussetzung für die hohe Arbeitsgeschwindigkeit mit Tischbewegungen bis maximal 500 Hüben pro Minute. Ein patentiertes Hydrauliksystem, das auch die Richtungswechsel bei diesen hohen Geschwindigkeiten beherrscht, verhindert dabei, dass sich Schwingungen aufschaukeln. Der Tisch gleitet über präzise und langlebige handgeschabte Doppel-V-Führungen. Die Achsen sind mit hochauflösenden Messsystemen bestückt, deren kleinste programmierbare Einheit bei 0,1 μm liegt.
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