Gemeisterte Herausforderungen Präzisionswerkzeuge von der Konstruktion bis zur Beschichtung

Quelle: Cemecon 3 min Lesedauer

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Zerspanungswerkzeug-Hersteller müssen sich stets den Bewegungen der Märkte stellen Sei es die Medizintechnik, die E-Mobilität oder der Werkzeug- und Formenbau. Cemecon hilft dabei ...

Cemecon wird im Rahmen der Grindinghub in Stuttgart zeigen, wie man zum idealen Präzisions-Zerspanungswerkzeug kommt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Beschichtung, wie sie etwa mit dem „HiPIMS“-Verfahren appliziert werden kann.(Bild:  Cemecon)
Cemecon wird im Rahmen der Grindinghub in Stuttgart zeigen, wie man zum idealen Präzisions-Zerspanungswerkzeug kommt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Beschichtung, wie sie etwa mit dem „HiPIMS“-Verfahren appliziert werden kann.
(Bild: Cemecon)

Ein weiterer Trend bei der Fertigung von Zerspanungswerkzeugen zielt auf hochgenaue Präzisionswerkzeuge mit spezifischen Eigenschaften in immer kleineren Losgrößen bei schrumpfenden Entwicklungszeiten. Nur wer von Anfang an den gesamten Prozess der Produktentwicklung im Präzisionswerkzeugbereich im Blick habe, entscheide das Kopf-an-Kopf-Rennen für sich. Cemecon vertrete seit Jahren diesen ganzheitlichen Ansatz. Als Unterstützer des Wettbewerbs Grinder of the year 2024 wollen die Experten zusammen mit weiteren renommierten Technologieanbietern die Aufmerksamkeit auf die gesamte Prozesskette lenken und gleichzeitig ein Zeichen gegen den Fachkräftemangel setzen. Wer Hochleistungswerkstoffe präzise und dabei wirtschaftlich zerspanen will, braucht anwendungsspezifische Werkzeuge und Prozesse, wie Cemecon sagt. Übliche Standardsysteme geraten hier an ihre Grenzen, wie es weiter heißt. Bei der Herstellung angepasster High-End-Werkzeuge entscheiden außerdem viele Stellschrauben über die Güte und Genauigkeit des Endprodukts. Das reicht von der Hartmetallauswahl über die Schleifmaschine mit ihrer kompletten Ausstattung bis hin zur Beschichtung. Aber nur wenn alle Komponenten schon bei der Konstruktion im Fokus stünden und perfekt ineinandergriffen, sei das Ergebnis ein Zerspanungswerkzeug, das allen Anforderungen gewachsen sei. Dann genieße man kürzere Zykluszeiten, eine hohe Prozesssicherheit, bessere Bearbeitungsergebnisse und niedrigere Fertigungskosten.

Um den gesamten Herstellungsprozess eines Premiumwerkzeugs im Blick zu behalten und das Zusammenspiel der verschiedenen Prozessschritte noch besser aufeinander abstimmen zu können, kooperiert Cemecon bereits seit einiger Zeit mit Anca CNC Machines, einem führenden Hersteller von CNC-Schleifmaschinen. Beim Nachwuchswettbewerb Grinder of the year 2024 auf der Grindinghub in Stuttgart arbeiten die beiden Partner deshalb mit weiteren innovativen Unternehmen der gesamten Schleifprozesskette zusammen. Es finden sich Namen wie Comat Filtration Technologies and Systems für die Kühlschmierstoff-Feinstfiltration, die GDS Präzisionszerspanungs GmbH für den Bereich Spannmittel, Gerhard Ihle Hartmetalle Werkzeuge e.K. mit Hartmetallrohlingen, Effgen-Lapport Schleiftechnik mit Hochleistungsschleifscheiben, Mitsubishi Electric Europe B.V. mit funkenerosiver Abrichttechnologie sowie die Oelheld GmbH mit neuartigen Kühlschmierstoffen (KSS). Der Grinder of the year ist ein spezieller Nachwuchswettbewerb für die DACH-Region, der zum Ziel hat, junge Schleiftalente mit dem Who is Who der Schleifbranche zusammenzubringen. Das vielschichtige Berufsbild des Schleifers in der Metallbearbeitung soll dabei auch bekannter werden, attraktiver zu gestalten und somit gezielt dem Nachwuchs- und Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Je mehr Anwendungsdetails vorliegen, umso besser wird das Werkzeug

Cemecon verfolgt also einen ganzheitlichen Ansatz, wenn es um die Herstellung von präzisen Zerspanungswerkzeugen geht. Die Experten beraten Werkzeughersteller deshalb von Anfang an zur Auswahl des Substrats, zur Gestaltung der Geometrie und mit Blick auf die passende Beschichtung. Nur so entstehe ein hervorragendes Präzisionswerkzeug, mit dem Zerspaner Bestleistungen erreichten. Im gemeinsamen Engineering in enger Zusammenarbeit mit dem Werkzeughersteller – wenn gewünscht – und im besten Fall dem Anwender stimmen die Cemecon-Spezialisten die Premiumbeschichtung genau auf die Anforderungen ab. Und je mehr über die Anwendung in Erfahrung gebracht werden kann und je mehr in die Werkzeugentwicklung involviert sind, umso besser werde die Beschichtung. Zu den Parameter an denen variiert werden kann, gehört der Schichtwerkstoff in Sachen Schichtdicke, Toleranz, Vorbehandlung und Finishing, um nur die wichtigsten zu nennen. Um die Beschichtung perfekt an die Anforderungen und das Werkzeug anzupassen, werden die Prozessschritte entsprechend kombiniert und die Parameter genau abgestimmt, so Cemecon. So verbindet sich die Beschichtung mit Substrat und Geometrie zu einem optimalen Zerspanungssystem für die jeweilige Anwendung. Das Beschichtungssystem „HiPIMS“ bietet dabei eine weitere Besonderheit. Denn das Verfahren ermöglicht die Kombination aus der chemischen Zusammensetzung eines Schichtwerkstoffs und den speziellen physikalischen Eigenschaften, die in dieser Form nur mit dieser Beschichtungstechnik möglich sind. So sicherten sich Hersteller Alleinstellungsmerkmale. Auf der Grindinghub präsentiert Cemecon deshalb auch diese Möglichkeit, und zwar inHalle 7. Der Wettbewerb Grinder of the year findet übrigens gleich daneben statt.

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