Kombiniertes Umformverfahren Weniger Kosten, Material und CO2– umformen statt zerspanen
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Kugelbolzen, Antriebswellen, Stellspindeln oder Schrauben: Statt sie zu zerspanen, lassen sich langschaftige Präzisionssteile mit komplexen Profilen auch spanlos herstellen. Ein neues Fertigungsverfahren kombiniert dabei einen Press- mit einem Walzprozess.
Wer deutsche Oldtimer liebt, der kennt Ober-Ramstadt. In dem Ort in Hessen an der Grenze zum Odenwald hat Gustav Röhr in den 1920er Jahren seine gleichnamigen Autos gebaut. Ein solches, sehr gepflegtes Prachtexemplar steht im Showroom bei Verbindungsteile-Spezialist Baier & Michels (B & M), dessen Geschichte selbst bis ins Jahr 1932 zurück reicht und der vor gut 20 Jahren aus Frankfurt raus nach Ober-Ramstadt gezogen ist. Als langjähriger Zulieferer von Verbindungslösungen für die Automobil- und Fahrzeugindustrie schließt sich hier der Kreis. Heute werden natürlich auch andere Branchen wie Weiße Ware oder auch die Elektroindustrie beliefert.
Zunächst war B & M, seit 1973 Mitglied der Würth-Gruppe, als Händler aktiv – Mitte der 2000er Jahre brachten Olaf Ambros, Prokurist und Leiter Technik & Entwicklung bei B & M, und sein engstes Team erste Lösungsansätze für Problemstellungen von Kunden hervor, die die zu dem Zeitpunkt gehandelte Ware nicht beantworten konnte. In der Folgezeit wurden die ersten Patente angemeldet. Im Fokus stehen neben Schrauben mit Sonderfunktionen – wie etwa gewindefurchend und abdichtend – vor allem komplexe Umformteile.
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