Predictive Maintenance
Service-Business statt Reparaturmodus – welche Fehler Maschinenbauer dafür vermeiden sollten

Ein Gastbeitrag von Gerd Bart 4 min Lesedauer

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Service ist in vielen Unternehmen noch reaktiv. Dabei sollten Probleme verhindert werden, bevor sie überhaupt erst eintreten. Die Lösung: Predictive Maintenance und Service als Geschäftsmodell.

Damit Service als Geschäftsmodell funktioniert, muss die Grundlogik überdacht werden: Wer Service skaliert, gewinnt. Wer weiter repariert, verliert.(Bild:  © Murrstock - stock.adobe.com)
Damit Service als Geschäftsmodell funktioniert, muss die Grundlogik überdacht werden: Wer Service skaliert, gewinnt. Wer weiter repariert, verliert.
(Bild: © Murrstock - stock.adobe.com)

Maschinenbauer verkaufen Maschinen. Das war lange Zeit der Deal. Doch heute kauft kein Kunde mehr nur eine Maschine – er kauft Leistung, Verfügbarkeit, reibungslose Prozesse. Und genau da liegt das Problem: Der Service hinkt hinterher. Unternehmen, die immer noch reaktiv agieren und die nur handeln, wenn etwas kaputtgeht, verlieren. Die Spielregeln haben sich verändert: Wer jetzt nicht automatisiert, bleibt im Reparatur-Modus stecken, während die Konkurrenz Service zum Geschäftsmodell macht.

Das Problem ist nicht die Erkenntnis – die ist da. Die meisten Maschinenbauer wissen, dass Service der nächste Wachstumshebel ist. Doch in der Umsetzung stolpern viele über dieselben Fehler. Sie optimieren das Bestehende, statt die Grundlogik zu hinterfragen. Sie digitalisieren Altes, statt neue Prozesse zu denken. Und am Ende sieht Service aus wie immer: aufwendig, langsam, teuer.