Formnext Premiere für den leicht bedienbaren Arburg-Freeformer 550-X

Quelle: Arburg 4 min Lesedauer

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Weltpremiere auf der kommenden Formnext feiert der 3D-Drucker Freeformer 550-X von Arburgadditive, der einen Gestica-Planungsassistenten hat. Auch gibt es Weiterentwicklungen und Anwendungs-Highlights.

Auf der kommenden Formnext in Frankfurt am Main darf natürlich auch Arburgadditive mit dem bekannten Freeformer-System nicht fehlen. Diesmal gibt es in dieser Hinsicht sogar eine echte Premiere – den Freeformer 550-X, der den 200-3X ablösen wird. Hier mehr dazu ...(Bild:  Arburg)
Auf der kommenden Formnext in Frankfurt am Main darf natürlich auch Arburgadditive mit dem bekannten Freeformer-System nicht fehlen. Diesmal gibt es in dieser Hinsicht sogar eine echte Premiere – den Freeformer 550-X, der den 200-3X ablösen wird. Hier mehr dazu ...
(Bild: Arburg)

Mit Freeformern und 3D-Druckern der Baureihen TiQ und LiQ bietet Arburgadditive praktisch für jede Anforderung in der additiven Fertigung ein passendes System, wie der Formnext-Aussteller betont. Der neue Freeformer 550-3X wird außerdem als eine industrielle Maschine mit Features gefeiert, die es auch ungelernten Arbeitskräften ermöglichen werden, schnell und zuverlässig qualitativ hochwertige Funktionsbauteile zu drucken. Ein großer Vorteil ist, dass man auf viel Know-how zurückgreifen und Synergien zur Spritzgießwelt nutzen kann – beispielsweise in Sachen Steuerung, Automation, Turnkey und Digitalisierung. Dazu zeigt Arburg auf der Formnext 2024 zahlreiche Praxisbeispiele. Nun aber zunächst mehr zum Premiere-Highlight ...

Neuer Freeformer kommt mit modernster Technik

In Frankfurt am Main präsentiert Arburg, genauer gesagt, einen Prototyp des Freeformers 550-3X mit aktuellster Technik zur Verarbeitung eines breiten Spektrums unterschiedlicher originaler Kunststoffgranulate per Arburg-Kunststoff-Freiformen (AKF). Die neue Maschine ist dazu mit zwei Austragseinheiten und einem 230 × 230 × 230 Millimeter großen Bauraum versehen. Sie ist zwar etwas kleiner, aber dafür auch günstiger als der Freeformer 750-3X. Außerdem soll sie den Freeformer 200-3X ablösen, wie man erfährt. Besonders interessant sei, dass der Freeformer 550-3X für Industriekunden und Anwender in der Medizintechnik gleichermaßen attraktiv sei. Deshalb werden auf der Messe etwa resorbierbare Implantate aus einem medizinischen Originalmaterial zu sehen sein. Zu den aktuellsten Features des offenen Systems zählen auch ein erhöhter Tropfenaustrag, der optimierte Materialwechsel und vor allem der neue Produktionsassistent, wie Arburg betont. Denn durch diesen wird der Bediener über die Gestica-Steuerung aktiv unterstützt, was vom Laden des Bauauftrags bis zum Start des 3D-Drucks funktioniert. Das erleichtere die Arbeit an der Maschine enorm und ermögliche auch Nicht-Experten, Bauteile prozesssicher, fehlerfrei und in hoher Qualität additiv zu fertigen.

Neue Materialien können durch Arburg gedruckt werden

Und ein Freeformer des Modells 750-3X in Hochtemperaturausführung verarbeitet für die Luft- und Raumfahrt zugelassenes Ultem 9085 auf der Messe. Ganz neu werde gezeigt, wie sich Break-away-Stützstrukturen dieses kostenintensiven Materials als Flakes mehrfach wiederverwenden ließen. Auch neu im AKF-Materialportfolio ist das für Lebensmittel und Trinkwasser zugelassene Material TR 90. Dieses amorphe PA12 (Polyamid) als Originalgranulat hat Arburgadditive in Kooperation mit dem Unternehmen Ems Chemie quasi „3D-druckbar“ gemacht, um daraus beispielsweise flexible und chemikalienbeständige Sportbrillenrahmen additiv fertigen zu können. Damit lässt sich die Entwicklungszeit von Spritzgießprodukten deutlich verkürzen sowie die Time-to-market.

Gedruckte Hochleistung aus Kunststoffen und LSR

Und mit dabei ist auch der ab sofort erhältliche Filamentdrucker TiQ 8 von „InnovatiQ“, wie Arburg weiter ausführt. Er verfügt über einen auf Hochtemperatur beheizbaren 500 × 400 × 450 Millimeter messenden Bauraum. So eigne er sich zum Beispiel, um für den Transportsektor belastbare Bauteile aus flammhemmenden Materialien wie PC (Polycarbonat) und PEKK (Polyetheretherketon) additiv zu fertigen. In Kooperation mit Kuka zeigt der Hersteller dazu auch eine interessante Greiferanwendung. Erstmals zu sehen ist außerdenm die Verarbeitung von Flüssigsilikon (LSR) mithilfe eines speziellen Stützmaterials. Dazu ist der Drucker des Typs LiQ 5 mit einem zweiten Druckkopf ausgestattet. Das Exponat demonstriere den 3D-Druck mit Original-LSR von Shin-Etsu in verschiedenen Shore-Härten. Damit ließen sich etwa individualisiertes orthopädisches Zubehör und Produkte für den Lebensmittelbereich herstellen.

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