Maschinenstillstände

Primär getaktete Stromversorgung erhöht die Anlagenverfügbarkeit

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Insbesondere die integrierte Bedruckung trägt dazu bei, dass die Montagelinie deutlich schneller als ihre Vorgängermodelle arbeitet und die Varianz der Einzelteile geringer ist. Die MES-Software Hydra, die sämtliche fertigungstechnisch relevanten Daten protokolliert, bildet die Schnittstelle zum ERP-System. Der hohe Automatisierungsgrad der Maschine ist wiederum Voraussetzung für die hohe Qualität der Endprodukte, kurze Lieferzeiten und wettbewerbsfähige Preise.

Zuverlässigkeit der Komponenten vermeidet Anlagenstillstand

Eine Montagelinie dieser Größe muss durchgehend arbeiten, um sich schnell zu amortisieren. Damit Stillstandszeiten vermieden werden, ist eine hohe Zuverlässigkeit aller Bauteile unerlässlich. Der Stromversorgung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, denn wird die Steuerung nicht kontinuierlich mit 24 VDC versorgt, fällt sie aus und die Maschine steht.

Die präventive Funktionsüberwachung zur Ferndiagnose des Netzteils sorgt deshalb für eine hohe Anlagenverfügbarkeit. Durch die ständige Kontrolle von Ausgangsspannung und -strom werden kritische Situationen mit LED, potenzialfreiem Relaiskontakt und aktivem Signalausgang visualisiert und der Steuerung gemeldet, ehe ein Problem entsteht.

Primär getaktete Stromversorgungen verdrängen Kleinspannungs-Transformatoren

Stellt die Stromversorgung mehr als den angegebenen Nennstrom zur Verfügung, befindet sie sich im Power-Boost-Betrieb (Bild 2). Die 10-A-Variante liefert in diesem Fall dauerhaft 15 A Ausgangsstrom. Das Netzteil und die angeschlossenen Verbraucher arbeiten normal, die Ausgangsspannung beträgt 24 VDC. Käme es im Power-Boost-Betrieb zu einer weiteren Lasterhöhung, würde die 24-V-Versorgung einbrechen. Mit der präventiven Signalisierung kann der Anwender nun frühzeitig reagieren, sodass keine Fehler auftreten. Ist zum Beispiel ein schwergängiger Motor lokalisiert, wird dieser sofort repariert, bevor andere Verbraucher Spannungseinbrüche verzeichnen.

In der Vergangenheit wurden Kleinspannungs-Transformatoren zur Stromversorgung genutzt. Weil sie den notwendigen hohen Strom bereitstellen konnten, lösten Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) innerhalb weniger Millisekunden aus. Die Trafos sind jedoch in den letzten Jahren von primär getakteten Stromversorgungen verdrängt worden, die einige Vorteile bieten.

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