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Zerspanungstechnik

Produktiv zerspanen bei weniger Energieeinsatz

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Die erste Generation dieser Geräte befindet sich im Markt, das Produktportfolio wird kontinuierlich erweitert. Freilich, nach wie vor ergibt sich die beste Einsparung, wenn man Kühltechniken vermeidet. „Dazu erforderlich ist allerdings im Vorfeld eine realistische Abschätzung der effektiv anfallenden Verlustwärme sowie der thermodynamischen Randbedingungen“, weiß Maul. Unabhängig davon sollten beim Design und Aufbau von Schaltschränken Fehler wie Wärmenester vermieden werden.

PTW forscht intensiv zum Thema Energieeffizienz

Wie die Beispiele zeigen, nimmt die energieoptimierte Werkzeugmaschine allmählich Gestalt an. Verbundprojekte, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, sollen die Entwicklung solcher Maschinen forcieren. Am Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der Technischen Universität Darmstadt laufen derzeit drei Verbundprojekte zur Energieeffizienzsteigerung: Innerhalb des Projektes „Energie MSP“ soll die Funktionsbaugruppe Motorspindel optimiert werden, der Bau einer Prototyp-Werkzeugmaschine mit den effizientesten auf dem Markt verfügbaren Komponenten und Aggregaten im Rahmen des Projekts „Maxiem“ soll Aufschluss geben über das derzeit erreichbare Einsparpotenzial, und im Projekt „E-Sim-Pro“ werden Modelle und Simulationssysteme erarbeitet, um bereits in der Konstruktionsphase den Energieverbrauch zu optimieren.

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