Schweißen von Aluminium

Produktiver durch oszillierendes Punktschweißen

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Die Automobilindustrie schätzt diese Qualität

Darüber hinaus überzeugt das oszillierende Punktschweißen beim Fügen von Aluminium noch auf andere Art: So ist das Schliffbild der Schweißlinse durch die vibrierenden Elektroden deutlich homogener und sichtbar hochwertiger. Im Vergleich zu konventionellen Fügemethoden entsteht eine erheblich feinere Körnung, glattere Oberfläche und damit eine gesteigerte Verbindungsqualität. „Im Ergebnis bedeutet das eine höhere Härte und Schweißfestigkeit“, erläutert Tuchtfeld.

Die enge Zusammenarbeit mit Nimak bei den Versuchen und der Entwicklung des neuartigen Schweißverfahrens kommt nicht von ungefähr, denn die Spezialisten aus dem Westerwald beliefern nicht nur Volkswagen seit vielen Jahren mit ihrem Know-how. Nimak ist beispielsweise der einzige Anbieter weltweit, der für alle Premiumhersteller der Automobilindustrie freigegeben ist, um kundenspezifische Standards bei Schweißzangen zu erfüllen.

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Ansprechpartner für zukunftsweisende Fügemethoden

Weil sich der Markt für Punktschweißen und Roboterschweißzangen wegen des zunehmenden Trends zum Leichtbau und einem damit einhergehenden Multi-Material-Mix zunehmend verändert, ist die Entwicklung neuer Fügetechniken von besonderem Interesse. Nimak hat sich deshalb als einziger Hersteller außer der Widerstandsschweißtechnik, schon vor einigen Jahren auch mit der Klebe- und Dosiertechnologie einen weiteren wichtigen Geschäftsbereich aufgebaut und das Know-how komplett selbst entwickelt. Gleichwohl setzt das Unternehmen aber auch weiterhin auf das Widerstandsschweißen und arbeitet mit Hochdruck an Verfahrensoptimierungen, wie dem nun entwickelten oszillierenden Punktschweißen.

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MM

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