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Der verstärkte Einsatz vollelektrischer Antriebe und servohydraulischer Konzepte statt konventioneller Technik mache weitere Effizienzgewinne möglich - im Einzelfall durchaus bis zu 50%.
Verfahrenstechnik und Integration geben Impulse für mehr Energieeffizienz
Die wichtigste Rolle bei der Verbesserung der Maschinen spielt die Entwicklung der Verfahrenstechnik: Fortschritte in der Schneckentechnologie haben eine deutliche Erhöhung der Durchsätze bei verbesserter Schmelzequalität ermöglicht.
So konnten Extruder und die Spritzaggregate an Spritzgießmaschinen bei gleicher Leistung kleiner und besser werden. Bei den Thermoformmaschinen liegt großes Potenzial im Bereich der Heizstrahler - Systeme.
Aber auch die Zusammenführung mehrerer Prozesse bietet hohes Potenzial: Dies ist speziell dann interessant, wenn die Restwärme eines vorangegangenen Verfahrensschritts in einem nachfolgenden verwertet werden kann und neuerliche Heizvorgänge komplett entfallen.
Klarheit über den Energieverbrauch ermöglicht Einsparungen
Als Schlussfolgerung kann festgehalten werden: wenn bei den Kunststoffverarbeitern in Europa auch künftig die Steigerung der Produktivität an zentraler Stelle der Investitionsentscheidungen steht, wird dies die Energieeffizienz begünstigen.
Darüber hinaus lassen sich noch deutliche Einsparungen realisieren, wenn die Verarbeiter eine klare Vorstellung über die Stellschrauben beim Energieverbrauch entwickeln. Einen Beitrag leistet eine Überwachung des Energieflusses in den Maschinen, den Anlagen und im Betrieb.
Der Energiebedarf wird so transparent und das hilft, den Energieverbrauch bedarfsgerecht zu steuern. Letztlich werden die Betriebskosten gesenkt und ganz nebenbei die Energieziele der EU Kommission – 20% weniger Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 - erfüllt.
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