Fertigungsplanung

Profitable Auftragsfertigung erfordert reale Plandaten

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Diese mit branchenüblichen Werten vorkonfigurierten Module ermöglichen einerseits den sofortigen Einsatz der Software und bieten andererseits dem Anwender permanente unternehmensspezifische Modifikationen sowie Ergänzungen der Regelwerke und Technologiedaten.

Software für die optimale Fertigungsplanung

Lediglich die Geometrie des herzustellenden Teils und der zu bearbeitende Werkstoff sind noch einzugeben, die erforderlichen Werkzeuge werden teilweise automatisch gewählt. Die mit HS-Plan erstellten Arbeitspläne enthalten exakt berechnete Planzeiten und bilden die Voraussetzung für eine optimale Fertigungsplanung und -steuerung sowie Kalkulation der Fertigungskosten.

Zwar konnte mit den vom Anbieter zur Verfügung gestellten Verfahrens- und Berechnungsbausteinen sofort gearbeitet werden, doch um die exakten Zeiten zu erhalten, bedurfte es zuvor des Aufwands, die unternehmensspezifischen Daten bereitzustellen und in das System einzupflegen. Der damit verbundene Aufwand, neben der Abwicklung des normalen Tagesgeschäfts, war nicht unerheblich und vollzog sich eher schleppend. Auslöser für eine „konzentrierte Aktion“ des individuellen Inputs war eine intensive Nachschulung der involvierten Mitarbeiter.

Die über Jahre dokumentierten Soll/Ist-Zeiten, Technologiedaten und Prozessabläufe wurden in eigenen Regelwerken abgefasst. Über BDE-Terminals werden die Arbeits- und Unterbrechungszeiten auftragsbezogen erfasst. Eindeutigkeit besteht, da jedem Arbeitsgang bereits bei der Planung ein Barcode zugeordnet wird.

Genauere Fertigungszeiten erhöhen die Auslastung

Die mit dem HSi-Instrumentarium schnell und präzise ermittelten Planzeiten fließen als fundiertes Zahlenmaterial in die Angebotskalkulation und Auftragsterminierung ein. Darüber hinaus tragen sie mit den genaueren Fertigungszeiten zu einer höheren Auslastung der Fertigungskapazitäten bei.

Mittlerweile werden etwa 30% der bis zu 150 im Monat ausgelieferten Aufträge mit HS-Plan kalkuliert. Im Rahmen der Nachkalkulationen dieser Aufträge zeigten Analysen, dass die nunmehr erzielten Planzeiten, bezogen auf die reine Zerspanung, zufriedenstellend sind.

Abweichungen meist nur noch durch Störungen

Treten Abweichungen auf, sind diese meist auf unvorhergesehene Probleme zurückzuführen. So können Störungen durch Werkzeugbruch oder Instabilität entweder des zu bearbeitenden Materials oder Bauteils auftreten. Doch werden auch Abweichungen erkennbar, die auf Kalkulationsschwächen hinweisen, und hier sind es in der Regel Projekte von komplexerer Natur, die viele Bearbeitungsschritte und Nebenzeiten aufweisen.

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