Angebot erweitert Protolabs zeigt neue 3D-Drucklösungen

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Protolabs baut sein Angebot sowie seine strategische Verfügbarkeit aus. Dies geschehe durch die Investition in Maschinen und Systeme sowie die Einführung eines neuen 3D-Druckmaterials für das Multi-Jet-Fusion-Verfahren.

Mit der Anschaffung zweier 3D-Drucksysteme der HP-Jet-Fusion-5600-Serie will Protolabs seine Vorreiterrolle innerhalb der Welt der additiven Fertigung unterstreichen. (Bild:  Protolabs)
Mit der Anschaffung zweier 3D-Drucksysteme der HP-Jet-Fusion-5600-Serie will Protolabs seine Vorreiterrolle innerhalb der Welt der additiven Fertigung unterstreichen.
(Bild: Protolabs)

Der digitale Hersteller Protolabs kündigt den weiteren Ausbau der eigenen Kapazitäten auf dem Gebiet der additiven Fertigung an. Dieser beinhalte zwei 3D-Drucksysteme der HP-Jet-Fusion-5600-Serie sowie die Einführung des Materials PA-12-Glass-Beads-Smooth-Grau. Durch die Inbetriebnahme der zwei HP 3D-Drucksysteme stelle das Unternehmen sicher, dass Kunden des Unternehmens noch flexibler die gewünschten Bauteile und Prototypen erhalten.

Zudem sollen sie dabei auf eine noch höhere Qualität und Wiederholbarkeit als bislang zurückgreifen können. Das Material PA-12-Glass-Beads-Smooth-Grau ergänzt das bisherige Produktportfolio des Unternehmens. Durch die Materialbeschaffenheit und Besonderheiten eröffne es neue Anwendungsbereiche für eine Vielzahl von Industrien und Branchen.

Brücke zwischen Stabilität und Verlässlichkeit

Mit dem Material PA-12-Glass-Beads-Smooth-Grau erweitert Protolabs sein Produktportfolio um einen Kunststoff. Dieser bringe für eine Vielzahl an Industrien und Branchen wesentliche Vorteile und Flexibilitäten hinsichtlich der Möglichkeiten der additiven Fertigung. Das Unternehmen ermögliche durch die Einführung von PA-12-Glass-Beads-Smooth-Grau auch die Herstellung von Kleinserien und Prototypen. Dies geschehe mit einem Material, das sich durch seine hohe Hitzebeständigkeit und Formbeständigkeit auszeichne.

Das 40-prozentige Glasperlenpolyamid werde mittels des Multi-Jet-Fusion-Verfahrens hergestellt. Es hebe sich im Vergleich zu anderen Werkstoffen durch eine höhere thermische Beständigkeit als ungefüllte Polyamide aus. Gleichzeitig weise es eine ausgezeichnete langfristige Verschleißfestigkeit auf. Aufgrund des Glaszusatzes habe das Material im Vergleich zu anderen Nylons eine geringere Schlag- und Zugfestigkeit. Das sorge dafür, dass sich das Material selbst bei höheren Temperaturen nicht verforme. Das Material PA-12-Glass-Beads-Smooth-Grau eignet sich laut Hersteller insbesondere für Gehäuse- und Schaltschränke in einer Umgebung mit starker Wärmeentwicklung, wie beispielsweise für Motorenkühlungen. Zudem zeichne es sich durch Toleranzen von ± 0.25 Millimeter bis 0.002 Millimeter/Millimeter aus.

„Insbesondere in der Automobilindustrie – aber selbstverständlich auch in vielen anderen Branchen – sind die Ansprüche an Bauteile besonders hoch“, erklärt Andrea Landoni, Emea 3DP Produkt Manager, bei Protolabs. Mit PA-12-Glass-Beads-Smooth-Grau schaffe das Unternehmen zusätzliche Möglichkeiten für ebendiese Branchen. Protolabs verstehe sich als Partner, der Dinge ermögliche, die zunächst nicht möglich erscheinen. Dementsprechend sei die Einführung dieses Materials eine wichtige Ergänzung des Portfolios, um die Ideen der Partner Realität werden zu lassen.

Der Vorreiterrolle gerecht werden

Protolabs gibt außerdem die Anschaffung zweier neuer 3D-Drucksysteme der HP-Jet-Fusion-5600-Serie bekannt. Das Unternehmen will damit seine Vorreiterrolle innerhalb der Welt der additiven Fertigung unterstreichen. Somit könne es als eines der ersten innerhalb der Emea-Region auf die moderne Drucktechnologie dieser Systeme zurückgreifen. „Für uns war schon immer klar, dass wir unseren Maschinenpark in unserem European 3DP-Center stetig erweitern müssen, um unserer Vorreiterrolle innerhalb der Industrie gerecht zu werden“, erklärt Landoni. Die Anschaffung sei nicht nur ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen in seine eigenen Fähigkeiten investiere und seine wirtschaftliche Lage dazu nutze, Kapazitäten weiter auszubauen. Protolabs will durch diese Investition den Anspruch an sich selbst unterstreichen, seinen Kunden durch Qualität und gute Produkte bestmöglich unter die Arme zu greifen.

Die Systeme der HP-Jet-Fusion-5600-Serie zeichnen sich laut Hersteller durch eine zuverlässige, effiziente und skalierbare Fertigung aus. Durch verbesserte Druckmodi, Kalibrierungen und exzellent abgestimmte Hardwarekomponenten, werde eine höhere Reproduzierbarkeit hochwertiger Teile ermöglicht. Die HP-Drucker dieser Serie garantieren laut Hersteller nicht nur die Fertigung passgenauer Prototypen, sondern auch robuster Endbauteile. Zusätzlich sollen die Drucker eine bessere Kontrolle rund um den gesamten Druckprozess bieten. So sollen die gefertigten Produkte eine homogenere Oberfläche aufweisen.

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