Messtechnik

Prüfung von Turbinenschaufeln auf Basis topometrischen Scannens

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Die Visualisierung der Qualitätsprüfung lässt sich beliebig gestalten: zwei- oder dreidimensionale Pseudofarbdarstellung, Tabellen mit Nominalwerten oder Toleranzen. Eine ganz neue und besonders hilfreiche Form der Darstellung ist die Rückprojektion der Falschfarben auf das Messobjekt (Bild 5).

Interpretation der Messergebnisse fließt umgehend in den Produktionsprozess und steigert die Effizienz

Damit ist die Möglichkeit gegeben, die komplexen Scandatensätze mit den CAD-Daten zu vergleichen und auf deren Basis aussagekräftige Erstmusterprüfberichte oder Produktionsprüfkontrollen zu erstellen. Durch die Nutzung modernster 3D-Inspektionstechnik unter Verwendung eines topometrischen Mess-Systems, gekoppelt mit einer Dreh-/Schwenkeinheit sowie einer leistungsstarken Inspektionssoftware, wird der zeitaufwändige, herkömmliche taktil-mechanische Ansatz der Qualitätsprüfung über die sogenannten „guillotine gages“ ersetzt.

Trotz Bearbeitung erhöhter Datenmengen aufgrund des ganzheitlichen Inspektionsansatzes können damit nicht nur eine deutliche Reduzierung der Inspektionszeit, sondern insbesondere auch erheblich aussagekräftigere und besser vermittelbare Messergebnisse erzielt werden. Die Interpretation dieser Ergebnisse fließt umgehend in den Herstellungsprozess zurück und dient somit unmittelbar dem Optimieren der Produktionseffizienz sowie im Endergebnis der Güte und Qualität der produzierten Kompressorschaufeln.

Dipl.-Ing. (FH) Erik Klaas ist Entwicklungsleiter bei der Breuckmann GmbH in 88709 Meersburg.

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