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Die Energieeinsparungen durch den Einsatz von Hocheffizienzmotoren der Effizienzklasse IE2 oder Premiumeffizienzmotoren IE3 sind durch Wirkungsgradverbesserungen von durchschnittlich 2 Prozentpunkten im Vergleich zu allen übrigen Verbesserungsmaßnahmen eher bescheiden.
Steuerungskonzepte bei wechselnden Betriebspunkten
Früher war es üblich, eine zu groß ausgelegte Pumpe auf einen veränderten Betriebspunkt einzudrosseln. Heute wird ein derartiges Vorgehen nicht mehr akzeptiert und Energie nicht mehr vernichtet. Eine wenn auch die aufwändigste Möglichkeit besteht darin, durch einen Frequenzumrichter drehzahlveränderlich die Pumpenkennlinie den jeweiligen Anlagenbedingungen anzupassen.
Dabei wird übersehen, dass Frequenzumrichter selbst Energie verbrauchen und in vielen Fällen einfachere Lösungen wie Kaskadenschaltungen oder polumschaltbare Motoren völlig ausreichen. Eine bewährte selbstregelnde Pumpe, die ebenfalls ohne Frequenzumrichter arbeitet, ist die Leitschaufelpumpe mit flacher Kennlinie. Hier fährt die Pumpe in einem weiten Kennlinienbereich selbsttätig den wechselnden Betriebspunkten nach, ohne dass es einer gesonderten Steuerung bedarf.
Hohe Energieeffizienz mit geringen Investitionen möglich
Energiesparen ist die größte Energiequelle. Allerdings endet ein Pumpenaudit selten ausschließlich mit dem Einsatz von Hocheffizienzmotoren und Frequenzumrichtern. Die wirksamsten Maßnahmen, um Effizienzverbesserungen an Pumpensystemen vorzunehmen, sind wenig spektakulär und verursachen kaum größere Investitionen.
Entscheidend ist ein Umdenken bei denjenigen, die Pumpen beschaffen. Heute ist nicht mehr der niedrigste Einstandspreis, sondern vielmehr die Entscheidung zu Gunsten der energieeffizientesten Pumpe wirtschaftlich sinnvoll. Dies gilt umso mehr, als der Beschaffungspreis der Pumpe im Durchschnitt nur 10% der Gesamtkosten ausmacht, die sie im Laufe ihrer Einsatzzeit verursacht. Zumindest bei den Betreibern setzt sich allmählich die Erkenntnis durch, dass der Einsatz von energieeffizienten Pumpensystemen letztendlich ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit verbessert.
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