Rapid.tec 3D Exzellenzpreis – Die drei 3D-Druck-Finalisten stehen fest

Quelle: Messe Erfurt 2 min Lesedauer

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Wer im Rahmen der Verleihung des Exzellenzpreises auf der Rapid.tec 3D in Erfurt das Rennen machen wird, entscheidet sich am 6. März. Die drei sind dabei ...

Runde Sache! Bald geht es in Sachen 3D-Druck auf dem Erfurter Messegelände im Rahmen der Rapid.tec 3D wieder darum, die beste Innovation aus der additiven Fertigung zu küren. Drei, die es ins Finale geschafft haben, werden hier schon mal vorgestellt ...(Bild:  Messe Erfurt)
Runde Sache! Bald geht es in Sachen 3D-Druck auf dem Erfurter Messegelände im Rahmen der Rapid.tec 3D wieder darum, die beste Innovation aus der additiven Fertigung zu küren. Drei, die es ins Finale geschafft haben, werden hier schon mal vorgestellt ...
(Bild: Messe Erfurt)

Siemens Energy, Siemens Mobility sowie Bausch+Ströbel präsentieren ihre Innovationen im Bereich der additiven Fertigung auf der Rapid.tech 3D in Erfurt beim Live-Pitch am Abend des 6. Mai 2026 der Jury und dem Publikum. Es geht um nichts weniger als den Exzellenzpreis. „Der Exzellenzpreis macht die 3D-Druck-Macher sichtbar und bringt sie zusammen, damit aus erfolgreicher Praxis neue Benchmarks entstehen“, wie Özlem Weiss, CEO der Expertants GmbH – Mitinitiatorin des Exzellenzpreises – kommentiert. Wie er glaubt, hat der Preis in diesem Jahr das Potenzial zu Europas wichtigster Auszeichung in Sachen 3D-Druck zu werden. Der Auswahlprozess erfolgt in mehreren Stufen, wie weiter erklärt wird: Nach der Einreichungsphase bewertet eine Expertenjury aus Industrie, Wissenschaft und Anwendung die Projekte. Dann werden die vielversprechendsten Kandidaten in ein öffentliches Community-Voting gegeben, bei dem die Favoriten gewählt werden. Aus diesem Verfahren gehen schließlich die drei Finalisten hervor, die ihre Innovationen nun im Rahmen der Rapid.tech 3D vorstellen. Nun zu den drei Glücklichen, die ins Finale dürfen (die Reihenfolge hat nichts mit den Chancen zu tun!):

Gedruckte Leitschaufeln für Gasturbinen

Unter anderem hat Siemens Energy Global GmbH & Co. KG mit dem Projekt „Emissionssenkung großer Gasturbinen durch additiv gefertigte Leitschaufeln“ das Finale erreicht. Durch ein innovatives Kühlkonzept und die additive Fertigung komplexer Leitschaufelgeometrien lassen sich nun Betriebsparameter moderner Gasturbinen optimieren, Emissionen reduzieren und neue Potenziale für den Einsatz von Wasserstoff im Energiesystem erschließen, wie es dazu heißt. Die Jury war überzeugt.

Additiv gefertigte Zuführbahn für Pilzstopfen

Die Bausch+Ströbel SE + Co. KG präsentiert eine additiv gefertigte Zuführbahn für sogenannte Pilzstopfen in pharmazeutischen Abfüllanlagen. Das neu entwickelte Design vereinfacht eine bisherige komplexe Schweißbaugruppe auf ein einziges additiv gefertigtes Bauteil, wie man betont. Gleichzeitig verbessert der 3D-Druck dabei die Fertigungszeit, macht das System reinigungsfreundlicher und erleichtert dessen Handhabung in sterilen Produktionsprozessen.

Komplett gedruckte Front für einen Zug

Mit einer vollständig additiv gefertigten Frontverkleidung eines Schienenfahrzeugs ist auch Siemens Mobility GmbH unter den drei Finalisten mit dabei. Die rund drei Meter messende 3D-Druck-Struktur wird übrigens im realen Bahnbetrieb eingesetzt und ist für Geschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometer pro Stunde zugelassen, wie man erfährt. Gleichzeitig eröffne das Konzept neue Strategien für eine digitale Ersatzteilversorgung über globale Druckernetzwerke.

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