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Flexibel auf diverse Schweißaufgaben reagieren
Für die nötige Energie und Rechenleistung sorgen die Schweißstromquellen von Fronius. Bisher war das Laserhybrid-System mit der TPS (Transpuls Synergic) verfügbar. Ab sofort bietet Fronius das Verfahren auch in Kombination mit der innovativen Stromquelle TPS/i an. Die TPS/i ist ein modular aufgebautes Schweißsystem, das aus vernetzten und aufeinander abgestimmten Komponenten besteht. Sie besitzt einen Hochleistungsprozessor sowie einen High-Speed-Bus. Damit können Anwender mehr Daten in kürzerer Zeit übertragen und schnellere Regelkreise realisieren als bisher.
Ein weiterer Vorteil der TPS/i ist, dass Mithilfe von Funktionspaketen sich unterschiedliche Kurz- und Impulslichtbogenprozesse wie die von Fronius entwickelten LSC (Low Spatter Control) und PMC (Pulse Multi Control) nutzen lassen. Der Schweißer könne damit für verschiedene Anwendungen dasselbe System verwenden. Darüber hinaus bietet die TPS/i umfangreiche Möglichkeiten zur Vernetzung und Datendokumentation, um Schweißprozesse auszuwerten und gegebenenfalls zu optimieren, heißt es.
Gut durchdachte Peripherie im Schweißsystem
Um die Laseroptik vor Beschädigungen zu schützen und eine optimale Anlagenbereitschaft sicher zu stellen, komme ein entspiegeltes Optikschutzglas zum Einsatz. Damit dieses selbst unbeschädigt, sauber und für den Laser durchlässig bleibt, verfüge der Laserhybrid-Kopf über eine geschlossene Crossjet-Einheit. Darin leitet ein Luftstrom die Schweißspritzer mit Überschallgeschwindigkeit besonders effektiv in einen Absaugkanal, wie Fronius erklärt. Auch der Luftstrom werde abgesaugt, bevor er an den Schweißbereich gelange und den Effekt des Schutzgases beeinträchtige. Außerdem schütze das die Bearbeitungszelle vor Verunreinigungen und Schweißrauch. Das reduziert Fehler am Gerät und stellt sichert die hohe Verfügbarkeit des neuen Fügesystems.
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