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Bereits 1995 wurde eine von der Dr. Tanneberger GmbH entwickelte Parallel-Differenzstrom-Regelung Padicon in der Härterei VTN Wilthen GmbH installiert. Und die Investition hat sich gelohnt. Bereits nach wenigen Monaten hatten sich die Ausgaben für die Anschaffung der Anlage durch die eingesparten Energiekosten amortisiert. Neben der Vermeidung von kostenintensiven Leistungsspitzen konnten die Ingenieure der kooperierenden Unternehmen mittels eines lückenlosen Monitoring bei den einzelnen Härtungsverfahren Schwachstellen beseitigen und Optimierungsmöglichkeiten diagnostizieren.
Hohe Qualität auch bei gesenktem Stromverbrauch
Eine im Jahr 2004 eingearbeitete Update-Version der Parallel-Differenzstrom-Regelung Padicon sorgt derzeit für eine bislang störungsfreie Überwachung aller Prozesse und Verfahren der Härterei VTN Wilthen GmbH. Diese Kontrolle der einzelnen Härtungsmethoden ist eine wichtige Voraussetzung bei der Fertigung von qualitativ hochwertigen Produkten, wie sie von Kunden der Automobilindustrie, des Schiffsbaus, der Umwelttechnik, des Werkzeugbaus sowie des Maschinen- und Anlagenbaus gewünscht werden.
Die Pläne der deutschen Regierung, Unternehmen mit einem hohen Energieverbrauch in Zukunft stärker zu besteuern, könnten schon bald kleinere Betriebe vor die Existenzfrage stellen. Um den Bundeshaushalt weiter zu sanieren, sollen bisherige Ausnahmen bei der Ökosteuer beschnitten werden. Bis zu 95% der Steuer auf Strom und Gas erhalten Firmen wie die Härterei VTN Wilthen GmbH erstattet.
Ökosteuer könnte für energieintensive Betriebe bald teuer werden
Damit soll aber schon bald Schluss sein. Ab 2011 will Berlin die maximale Erstattung auf 85% und ein Jahr später auf 65% drücken. Auf diesem Wege würden dann 1,5 Mrd. Euro mehr Steuern eingenommen.
Zudem wird der Sockelbetrag, den energieintensive Unternehmen auf jeden Fall zahlen müssen, nach den Berliner Plänen von bislang 512,50 Euro jährlich auf 5000 Euro angehoben. Einige Großkonzerne rechnen sogar mit einer Verzehnfachung ihrer Energiekosten. Kosten, die letztlich auf den privaten Endverbraucher umgelegt werden müssen.
Örtliche Versorger legen erhöhte Nutzungsentgelte auf Endkunden um
Lösungen, den enormen Energieverbrauch immer weiter zu senken, sind also nicht nur für große Betriebe der metallverarbeitenden Industrie in besonderem Maße gefragt. Die örtlichen Energieversorger, zu denen insbesondere die Stadtwerke zählen, werden mit dem Nutzungsentgelt der übergeordneten Spannungsebenen belastet.
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