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Klaus Raiser

Reibschweißtechnik für Kettenglieder gewinnt Raiser-Innovationspreis

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Vollständig automatisierte Technik hat viele Vorteile

Dieses innovative Verfahren bietet eine produktivere Alternative zum sonst üblichen Abtrennstumpfschweißen bei der industriellen Kettenfertigung. Während ein Halbkettenglied fest eingespannt ist, wird das Gegenstück in eine gradlinige Schwingbewegung versetzt, um an der Kontaktstelle die nötige Reibungswärme zu erzeugen. Durch Druck werden die beiden Teile dann vollständig miteinander verschweißt.

Diese vollständig automatisierte Technik bringt viele Vorteile mit sich: Sowohl das Verschweißen von gegossenen, gesinterten oder geschmiedeten Materialien als auch das von verschiedenen Profilen und Geometrien wird möglich. Da es sich beim Reibschweißen um einen Festphasenfügeprozess handelt, entstehen keine Probleme beim Erstarren des Materials, wie beim Abtrennstumpfschweißen, und die Verbindungsqualität ist hervorragend. Zudem sind im Vergleich mit der üblichen Fügetechnik die Taktzeiten sehr viel kürzer, der Energiebedarf niedriger, und es entstehen keine Dämpfe, Gase oder Rauch.

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Preisüberreichung fand an der SLV München statt

Am 12. März 2013 überreichte Dr. Elmar Raiser den Preisträgern auf der Fachtagung „Erfahrungsaustausch Reibschweißen“ an der SLV München (Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt München) die Trophäe und den mit 2000 Euro dotierten Preis. Im Anschluss stellte dann Kemal Mucic dem Fachpublikum die innovative Entwicklung vor.

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