Retrofit spart Geld Ness bringt Modernisierungsschub in Sachen Prozesswärme

Quelle: Ness 3 min Lesedauer

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Steigende und volatile Energiekosten, Dekarbonisierung und neue Anforderungen an die Versorgungssicherheit verändern Investitionen in industrielle Wärmeanlagen. Ness kann dabei Hilfe leisten ...

Hier blickt man auf die Kopfseite eines Wärmetauschers, den Ness Wärmetechnik im Rahmen einer Retrofit-Maßnahme in puncto Prozesswärme bei Eggers in Niederösterreich installiert hat. Hier erklären die Experten, wie man sich günstiger den heutigen Herausforderungen stellen kann ...(Bild:  Ness)
Hier blickt man auf die Kopfseite eines Wärmetauschers, den Ness Wärmetechnik im Rahmen einer Retrofit-Maßnahme in puncto Prozesswärme bei Eggers in Niederösterreich installiert hat. Hier erklären die Experten, wie man sich günstiger den heutigen Herausforderungen stellen kann ...
(Bild: Ness)

In vielen europäischen Unternehmen werden die Prozesswärmeanlagen in den kommenden Jahren nicht neu gebaut, denn sie stehen bereits zur Verfügung, registriert Ness Wärmetechnik. Denn zentrale Aufgabe besteht zunehmend darin, vorhandene Systeme effizienter zu machen, auf neue Energieträger vorzubereiten und an veränderte Produktionsbedingungen anzupassen, wie es weiter heißt. Steigende beziehungsweise volatile Energiekosten, CO₂-Reduktionsziele und der Wunsch nach einer zukunftssicheren Energieversorgung treiben diese Entwicklung zusätzlich voran. Die Experten von Ness erwarten deshalb, dass Retrofit in der industriellen Wärmeversorgung weiter an Bedeutung gewinnt. „Es geht nicht darum, möglichst viel auszutauschen. Es geht darum, an den richtigen Stellen einzugreifen“, merkt Jörg Limley, Konstruktionsleiter bei Ness Wärmetechnik, dazu an.

Weiterentwicklung ist besser als ein Austausch

In der Praxis sind Produktionsanlagen häufig über Jahre gewachsen. Komponenten wurden im Laufe der Zeit aber ergänzt, Produktionsbedingungen haben sich verändert. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energieeffizienz, Verfügbarkeit und Sicherheit. Die Modernisierung ließe sich deshalb nicht auf den Austausch einzelner Komponenten reduzieren. Ness beginnt solche Projekte deshalb mit einer Analyse der vorhandenen Prozesswärmeanlage und der konkreten Anforderungen des Betreibers. Je nach Ergebnis werden die Systeme dann erweitert, Komponenten ersetzt oder nachgerüstet und Steuerungs- sowie Regelungstechnik modernisiert. Es kann auch sein, dass ganze Anlagenbereiche umgebaut werden müssen. Auch der Wechsel beziehungsweise die Ergänzung von Energieträgern kann Teil des Konzepts sein. Vorhandene Infrastruktur wird weiter genutzt, wenn es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Für Ness gehört deshalb auch der Blick auf die Wirtschaftlichkeit zur Ingenieursarbeit.

Ein Umbau wird die Produktion kaum stören

Eine der größten Herausforderungen aber liege nicht in der einzelnen technischen Komponente, sondern betreffe den laufenden Betrieb. Produktionsanlagen können für eine Modernisierung bekanntlich nicht beliebig lange stillstehen. Planung und Umsetzung müssen sich deshalb an den Produktionsabläufen orientieren, weshalb Ness Engineering, Konstruktion, Fertigung, Montage, Inbetriebnahme und Service entsprechend bündelt. Abhängig vom Projekt, lassen sich so Teile des Umbaus während des laufenden Betriebs erledigen. Notwendige Eingriffe und Arbeiten an Schnittstellen könnten auf ohnehin geplante Stillstandszeiten konzentriert werden. Das Ziel ist es demnach, die Unterbrechung der Produktion so gering wie möglich zu halten. Hinzu kommen neue Möglichkeiten durch moderne Steuerungs-, Regelungs- und Überwachungstechnik, denn sie ermöglichen es, bestehende Systeme genauer auf unterschiedliche Produktionsbedingungen und Anforderungen an die Energieversorgung einzustellen, wie Ness erklärt.

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