Retrofit spart Geld

Ness bringt Modernisierungsschub in Sachen Prozesswärme

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Ein eindrückliches Beispiel aus der Praxis

Dass sich auch bestehende Wärmeversorgungen grundlegend verändern lassen, zeigt das Beispiel Egger aus dem Jahr 2024. Am Standort Unterradlberg in Niederösterreich wurde nämlich die zuvor noch teilweise auf Gas basierende Prozesswärmeversorgung durch die Integration einer Möglichkeit durch Biomasse modernisiert, so Ness. Die bestehende Infrastruktur konnte dabei genutzt werden. Die Umstellung erfolgte laut Ness störungsarm weitgehend während des laufenden Betriebs. Nach Angaben von Ness konnte der Erdgasbedarf so um gut 80 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig werden jährlich rund 10.000 Tonnen fossile CO₂-Emissionen eingespart. Die Umstellung verringert darüber hinaus die Abhängigkeit von schwankenden Energie- und Gaspreisen und erhöht die Versorgungssicherheit – liegt also im Zielgebiet, um die herrschenden Herausforderungen zu meistern. „Ein bestehendes Werk ist also kein Hindernis für eine neue Energieversorgung. Man muss allerdings sehr genau wissen, wo man eingreifen kann und wo man besser mit dem arbeitet, was vorhanden ist, wie die Experten von Ness anmerken.

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