Trumpf Laserschneiden

Revolution beim Schneiden mit Festkörperlaser

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2-D-Schneiden mit CO2-Laser optimiert

Maximale Effizienz und Kantenqualität mit einem CO2-Laser verspricht Trumpf den Kunden, denn das biete die Weltneuheit Trulaser 5030, die das Unternehmen auf der Blechexpo 2013 in Stuttgart vorgestellt hat. Sie sei wahlweise mit einem 6- oder einem 8-KW-Laser erhältlich und schneide Baustahl bis 25, Edelstahl bis 50 und Aluminium bis 25 mm Dicke. Seit der Blechexpo erhältlich ist laut Trumpf auch die Trulaser 5040, eine Variante der Maschine, die bis zu 4000 mm × 2000 mm große Bleche bearbeitet.

Die Anlagen eigneten sich ideal für die produktive Universalbearbeitung, denn sie erreichen in allen Blechdicken beste Teilequalität bei Spitzenproduktivität. Ein besonders energieeffizienter CO2-Laser reduziere zudem die Betriebskosten und neue, intelligente Funktionen sollen die Prozesssicherheit im automatischen Betrieb erhöhen gleichzeitig die Nebenzeiten minimieren.

Fast so gut wie Fräsen bei reduzierten Betriebskosten

Weiterentwicklungen am Kühlsystem steigern die Effizienz der Truflow Laser, denn das neue Kühlkonzept verzichtet weitgehend auf stromverbrauchende Kompressoren, wie es heißt. Es erlaube den Wärmeaustausch von heißem Kühlwasser direkt mit der Umgebungsluft. Das reduziere den Energieverbrauch um etwa 30 % und mache die CO2-Laser der Ditzinger zu den energieeffizientesten ihrer Art. Der bewährte CO2-Laser gilt weiterhin als ein attraktives Werkzeug für die universelle 2-D-Laserbearbeitung.

Zusätzliche Optimierungen steigern die Attraktivität der neuen Trulaser 5030 weiter, so Trumpf. Der Anwender erreiche damit eine nie dagewesene Teilequalität. Insbesondere wenn Edelstahl im Dickenbereich zwischen 8 und 15 mm mit der Funktion Brightline geschnitten wird, kommt die Anmutung der Kante einem Frästeil nahe. Auch in all ihren anderen Anwendungen übertrifft die Maschine den Marktstandard deutlich. Im dickeren Baustahl erzielt sie über die Funktion Coolline auch bei schlechteren Materialqualitäten eine gute Schnittqualität und ermöglicht zudem schmalere Stege. Ein neues mehrstufiges Einstechverfahren verhindert Schlackeaufwurf an der Einstechstelle und reduziert die Bohrungsdurchmesser bei 15 mm dickem Blech auf lediglich 2 mm. Das neue Verfahren ermögliche so noch kleinere Minimalkonturen und steigere gleichzeitig die Prozesssicherheit.

Maximale Prozesssicherheit bei minimalen Nebenzeiten

Für eine sichere Produktion hat die Trulaser 5030 weitere Funktionen im Programm. Die neue Option Smart Nozzle Automation beinhaltet eine neue Düseninspektion, einen Düsenwechsler, eine Strahlausrichtung und Lensline mit Zustandsprüfung. Damit erkennt die Maschine beschädigte Düsen oder verschmutze Linsen und reagiert selbstständig. Sie wechselt beispielsweise die Düse oder informiert den Maschinenbediener, wann eine Reinigung notwendig ist. Eine Einheit am Düsenwechsler zentriert zudem den Strahl und Detectline sorgt für die Fokuslageneinstellung.

Die Trulaser 5030 hat damit für viele Ursachen, die das Schneidergebnis beeinflussen können, automatisierte Lösungen. Sämtliche Einstellarbeiten an Linse und Düse führt die Maschine automatisch aus. Verbleibende manuelle Tätigkeiten wie das Rüsten des Düsenwechslers sind über eine Zustandsanzeige der Komponenten einfach planbar. Die Smart Nozzle Automation steigert so die Prozesssicherheit der Maschine und reduziert gleichzeitig die Nebenzeiten. Sie erleichtert damit den vollautomatischen Betrieb, beispielsweise während Nacht- oder Wochenendschichten.

Für ein Plus an Produktivität an der neuen Anlage sorgt die simultane Schneidkopfpositionierung. Bei komplexen Konturen benötigt die Trulaser 5030 deutlich kürzere Positionierwege, denn ein zusätzliches Steuerungsmodul plant die Wege vorausschauend. Mit dynamischen Linear- und Gantry-Direktantrieben erreicht die Maschine außerdem simultane Achsgeschwindigkeiten von 300 m/min.

MM

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