RFID RFID im Steckverbinder optimiert Wartungsabläufe
Komponenten von Steckverbindern und Kabelsystemen sowie deren Aufgaben dokumentieren – direkt vor Ort und mit jederzeitigem Zugriff: RFID macht es möglich. So werden Wartungsabläufe optimiert, Lastkapazitäten voll genutzt und Prozesse detaillierter überwacht.
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Was wäre wenn ein Steckverbinder nicht nur Strom leiten kann, sondern auch spezifische Daten bereitstellen könnte? Dr. Lutz Tröger, Leiter Neue Technologien bei Harting, forderte auf dem 8. Steckverbinderkongress in Würzburg die Teilnehmer auf, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und visionär zu denken.
Doch visionär ist der Vortrag nicht, denn Harting hat ganz konkrete Lösungen parat, die das Informationsmanagement von Steckverbindern und ganzen Kabelsystemen verbessern: RFID im Steckverbinder. Das bedeutet optimierte Wartungsabläufe, Nutzung der Lastkapazität sowie Prozessüberwachung.
Papierdokumentation adieu!
Bei Kabelkonfektionen und Steckverbindern erkennt man oft nicht sofort, welche Komponenten verwendet wurden. Einzelne Kabel werden bei Wartungsarbeiten getauscht, Funktionen geändert. Eine Dokumentation existiert nicht oder ist veraltet, aufgeklebte Label sind verschwunden. Weil einzelne Komponenten so nicht mehr nachvollziehbar sind, werden oft ganze Systeme ausgetauscht, ohne dass dies notwendig ist.
„Wir haben uns das Wartungsszenario im Feld vorgestellt und möchten, dass jeder Techniker vor Ort Zugriff zu allen Informationen hat. Breit gestreute Nutzungsmöglichkeiten durch Smartphone mit USB-Dongle sollen dabei die Handhabung vereinfachen“, so Tröger. Die RFID-Technologie bietet die Möglichkeit diese Problematik in Zukunft zu lösen, ohne dass zur Reparatur einer Kabelverbindung in einer Maschinen- und Anlagendokumentation geforscht werden muss.
Informationen mit Datenbank verknüpft
Dazu stattet Harting seine Steckverbindergehäuse mit einem EPC-global-Class1-Gen2-kompatiblen RFID-Tag aus, der eine eindeutige ID enthält. Mit einem Smartphone und der dazugehörigen App ausgelesen, verknüpft die ID die Kabelkonfektion eindeutig mit einem Informationssatz in einer Datenbank. So kann damit überall unkompliziert auf die technische Dokumentation, Schaltpläne und Bauteilelisten zugegriffen werden.
„Sehr komplexe Systeme bis hin zu 3D-Modellen werden anschaulich dargestellt“, erklärt Tröger. Sicherheitskonzepte innerhalb der frei verfügbaren App gewährleisten registrierten Usern, exklusiven Zugriff auf ihre individuellen Daten, die im lokalen Speicher des RFID-Tags oder in einer cloudbasierten Datenbank abgelegt werden können.
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