Keine Bange! Rheinmetall-Chef sieht entspannt in die Zukunft

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der Wahlsieg von Donald Trump wird sich nach Einschätzung des Rheinmetall-Chefs positiv auf den deutschen Rüstungskonzern auswirken. Auch das Ampel-Aus sei nichts Arges.

Der Rheinmetall-Chef Armin Papperger bleibt angesichts der momentanen politischen Entwicklung in den USA und in der Bundesregierung gelassen. Lesen Sie seine Einschätzung mit Blick auf die Zukunft des Rüstungskonzerns, die der dpa vorliegt.(Bild:  dpa)
Der Rheinmetall-Chef Armin Papperger bleibt angesichts der momentanen politischen Entwicklung in den USA und in der Bundesregierung gelassen. Lesen Sie seine Einschätzung mit Blick auf die Zukunft des Rüstungskonzerns, die der dpa vorliegt.
(Bild: dpa)

Trump wird nach Ansicht von Rheinmetall-Chef Armin Papperger Druck machen, damit die Europäer eigenständiger werden und mehr in ihre Verteidigung investieren. Das wird Rheinmetall noch mehr Aufwind bescheren. Papperger erwarte, dass die bisherige Nato-Vorgabe (zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Verteidigung zu investieren) als für zu wenig erachtet werde und der Investitionsdruck dadurch steige. „Am Ende des Tages wird der Druck groß sein! Dieser Druck wird uns helfen, Etatgelder zu bekommen“, erklärt der Rheinmetall-Entscheider. Seiner Meinung nach, bieten sich Rheinmetall dann bei allen europäischen Streitkräften Chancen auf mehr Geschäft.

Es soll Rheinmetall-Jobs in den USA geben

In den USA mischt Rheinmetall ebenfalls mit. Denn dort will man etwa einen Großauftrag für Schützenpanzer an Land ziehen. Papperger ist sich aber so gut wie sicher, dass ein deutscher Konzern unter einer Trump-Präsidentschaft schlechtere Karten haben kann, weil ausländische Unternehmen von Trump ganz offensichtlich als „Feind“ eingestuft werden. Man sehe aber keine negativen Auswirkungen auf die US-Programme. „Rheinmetall wird Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten schaffen! Wir werden jede Schraube in den Vereinigten Staaten produzieren“, so Pappergers Plan. Aus der US-Politik habe man die Rückmeldung bekommen, dass es genau darum gehe – Wenn man Jobs schaffe, dann wird Trump zufrieden sein und auch das betreffende ausländische Unternehmen schützen.

Der Bruch der Ampel tut nicht weh

Mit Blick auf das Ende der Regierungskoalition in Berlin gab sich der Rüstungsmanager ebenfalls betont gelassen. Es gebe ja weiterhin eine Bundesregierung, die Entscheidungen treffen könne und dies auch tun werde. Beim Eingang von Aufträgen des Bundes wird es seiner Ansicht nach möglicherweise zu leichten Verzögerungen kommen. Diese würden bei Rheinmetall aber nicht stark ins Gewicht fallen. Und unabhängig von der aktuellen Regierung werde es auf längere Sicht darauf hinauslaufen, dass auch der Bund mehr in die Verteidigung investieren müsse.

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