E-Mobilität Rheinmetall fertigt Druckgussteile für chinesischen Autobauer Xiaomi

Von Claus-Peter Köth 1 min Lesedauer

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Der Zulieferer hat einen Erstauftrag im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich vom neuen chinesischen E-Auto-Hersteller Xiaomi gewonnen. Die Produktion soll 2024 starten.

(Bild:  Rheinmetall AG)
(Bild: Rheinmetall AG)

Der Zulieferer Rheinmetall hat über seine Division Materials and Trade laut Mitteilung einen Erstauftrag des chinesischen E-Auto-Herstellers Xiaomi verbucht. Geplant ist die Fertigung von Dreiecksträgern zur Abstützung der Federbeinaufnahmen sowie der dazugehörigen Montageplatten. Der Lieferumfang belaufe sich auf etwa 600.000 Sets. Der Auftragswert liege im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Die Sets, die von der Business Unit Castings hergestellt werden, bestehen aus einem Dreiecksträger und vier Montageplatten. Mit dem Gewinn der Ausschreibung konnte sich Rheinmetall nach eigenen Angaben gegen globale Wettbewerber durchsetzen. Die Produktion erfolge ab dem Jahr 2024.

Joint Venture zwischen Rheinmetall und Hasco

Die Bauteile werden im Druckgussverfahren hergestellt und erfahren eine spezielle Wärmebehandlung. Auftraggeber ist das chinesische Unternehmen Xiaomi, das bisher für die Produktion von Smartphones bekannt ist, nun aber mit dem Xiaomi MS11 erstmals in den Markt für Elektrofahrzeuge eintritt.

Die Business Unit Castings ist ein globales Joint Venture zwischen Rheinmetall und Huayu Automotive Systems Co., Ltd. (Hasco), einer Tochtergesellschaft der chinesischen Saic-Gruppe. Rheinmetall und Saic halten jeweils 50 Prozent der Anteile.

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