Roboter in der Anwendung

Roboter dressiert feine Torten wie von Hand gemacht

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

„Kompromisslose Qualität“ reklamiert die Suteria für sich. Was das heißt, erklärt Michael Brüderli: „Die Voraussetzung für ein gutes Produkt sind gute Zutaten.“ Billiger einzukaufen, so Brüderli, sei kein Problem. Seine „Swiss Made“-Strategie geht jedoch in eine andere Richtung: „Uns ist es wichtig, immer die gleiche hohe Qualität zu haben.“ Nichts anderes würden die Suteria-Kunden erwarten.

Handarbeit bleibt auch mit dem Roboter erhalten

Dazu gehört auch die Frische aller Produkte. Deswegen kommt der Roboter mit einem Halbtagsjob aus. An die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stößt der Fanuc-Roboter nicht. Soll er auch nicht. Der Verkauf bestimmt die produzierte Menge. Lediglich vor hohen Feiertagen legt der automatisierte Bäckerkollege mal eine Extraschicht ein.

Und trotzdem: „Unsere Reputation haben wir uns durch traditionelles Handwerk erarbeitet“, so Brüderli. Daran werde sich nichts ändern. „Wir werden auch in Zukunft ausschließlich ‚Swiss Made‘ produzieren“, sagt der designierte Firmenchef. Expansionspläne hege er durchaus. China sei so ein Projekt. Das betreffe allerdings nur exklusive Verkaufsstellen und nur das Geschäft mit Schokolade. Die „Original Solothurner Torte“ wird auch in Zukunft ausschließlich aus Solothurn kommen. Michael Brüderli: „Wir produzieren so viel, wie wir von Hand produzieren können. Dann ist Schluss.“

* Bernhard Foitzik ist freier Fachjournalist in 67434 Neustadt a. d. Weinstraße

(ID:42585784)