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Dabei handelt es sich um eine Art Bandschleifen, wobei das je nach Anwendung eingesetzte Schleifmittel auf einem Band aufgebracht ist, das kontinuierlich prozessgesteuert von einem Bandfinishgerät abgerollt und mit geregeltem Anpressdruck auf das nass zu bearbeitende Werkstück gedrückt wird. Dabei entsorgen entsprechende Auffangeinrichtungen die anfallenden Schleifrückstände und separieren sie zur späteren Entsorgung.
Teile haben eine homogene Oberflächenstruktur
So entstehen, wie vom Kunden vorgeschrieben, genaue und reproduzierbare Oberflächen, die die unterschiedlichsten Eigenschaften, von Hochglanz bis zu einer eventuell notwendigen Strukturierung, aufweisen. Besonders eignet sich die Anlage zum Polieren und Strukturieren der Oberflächen auf Wellen und Kolben.
Ein weiterer Vorteil ist die gleichbleibende und homogene Oberflächenstruktur und somit auch die reproduzierbare Qualität, die die so endbearbeiteten Teile aufweisen. Die offene Bauweise des Finishmaster ist geradezu prädestiniert für die Erweiterung um eine robotergestützte Teilezuführung. Außerdem lässt sich die Maschine einfach in eine Montagelinie integrieren.
Zu Beginn des Prozesses greift sich der Roboter aus einer manuell aufgelegten Palette ein zu bearbeitendes Teil. Eine Sensorik erkennt dabei Anwesenheit und Position der Teile und gibt die Daten an die Steuerung weiter. Lichtschranken sorgen an dieser Stelle zudem dafür, dass während der Teileentnahme im Falle eines Zugriffs in die offene Zelle die Anlage sofort stoppt.
Der Roboter dreht sich mit dem gegriffenen Teil nun um etwa 180° und übergibt es einer Spannvorrichtung, die das Teil zwischen Spitzen aufnimmt. Der Roboter fährt dann auf Warteposition über der Schleifstation zurück. Nun glätten die zwei Bandfinisher die raue Teileoberfläche, ein ständiges Spülen mit einer öligen Lösung entfernt Schleifstaub und kühlt das Werkstück. Ist der Schleifvorgang beendet, greift der Roboter den öligen Kolben ab und legt ihn zurück auf die Palette. Der Vorgang wiederholt sich vier Mal in der Minute.
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