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Nullpunkt-Spannsystem bietet Haltekraft von 25 kN
Das Nullpunkt-Spannsystem (Bilder 1 bis 4 – siehe Bildergalerie) wird pneumatisch geöffnet und spannt über ein permanent wirkendes, verschleißfreies Federsystem, das ohne äußere Kraftzufuhr auskommt. Aufgrund dieses Klemmprinzips erreicht das Spannsystem eine besonders hohe Haltekraft von 25 kN.
Zum Lösen der Spannbolzen wird lediglich Druckluft von 5 bar benötigt. Weil alle Kräfte zur Mitte hin wirken, wird zudem ein Höchstmaß an Präzision erreicht.
Auch bei Wärmefluss, Verdrehung oder hoher Fertigungstoleranz gewährleistet der zentrale Nullpunkt eine Wiederholgenauigkeit von weniger als 5 µm. Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Prozesssicherheit des Spannsystems. Vorrichtungen können mühelos gewechselt werden, ohne dass Positionierungs- oder Verkantungsfehler beim Ein- und Ausbau entstehen.
Rüstzeit mit neuem Nullpunkt-Spannsystem runter, Maschinenlaufzeit rauf
Zunächst wurde eine Basiseinheit mit sechs Spanntöpfen eingesetzt, die auf einer kleinen Maschine installiert wurde. „Weil der Probelauf auf der kleinen Maschine sehr erfolgreich verlief, entschieden wir uns für eine Prozesslösung und haben zusätzlich eine große Fräsmaschine und zwei Messmaschinen mit dem Nullpunkt-Spannsystem ausgerüstet“, erklärt Hochstein.
Auf diese Weise kann der Fertigungsprozess der Messlehren kurzfristig unterbrochen, das Werkstück auf der Messmaschine überprüft und anschließend zur Weiterbearbeitung wieder aufgespannt werden.
Müssen dabei Änderungen an der Messlehre vorgenommen werden, bleiben dem Modellbauer lästiges Neuausrichten und Umspannen erspart, denn das Bauteil lässt sich problemlos wieder in die Ausgangsposition aufspannen und ohne störende Spannvorrichtungen oder Umspannen komplett fertig bearbeiten.
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