Cern-Schmelze Russland hat beim Kernforschungszentrum Cern „Hausverbot“

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Jahrzehntelang arbeiteten am europäischen Kernforschungszentrum Cern in Genf auch Wissenschaftler aus Russland. Diese Ära ist wohl vorbei ...

Kaum Licht am Ende des Beschleunigertunnels! Denn nun haben die Cern-Entscheider die Arbeit mit den Kollegen aus Russland definitiv beendet, wie die dpa erfahren hat. Erfahren Sie hier mehr zu den Gründen ...(Bild:  Cern)
Kaum Licht am Ende des Beschleunigertunnels! Denn nun haben die Cern-Entscheider die Arbeit mit den Kollegen aus Russland definitiv beendet, wie die dpa erfahren hat. Erfahren Sie hier mehr zu den Gründen ...
(Bild: Cern)

Das Ende der jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit Russland stehe bei der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) bevor – man könne negative Folgen für die Wissenschaft sind nicht ausschließen. Davor warnte zumindest Beate Heinemann, Direktorin für den Bereich Teilchenphysik am Deutschen Elektronensynchrotron Desy in Hamburg. Russland habe starke Expertisen im Ingenieurswesen. Es ist laut Heinemann aber nicht so, dass bestimmte Forschungen durch das Ende der Zusammenarbeit nun unmöglich werden. Aber es mache die Sache für die Betroffenen wenigstens schwieriger und es könnte zu Verzögerungen kommen. Aus Russland waren etwa 1.000 Wissenschaftler beteiligt, wie die dpa erfahren hat. Sie hätten sehr dabei geholfen, ihr Know-how vor dem Ausscheiden so weit wie möglich weiterzugeben. Eine Detektorkomponente könne man nun aber dennoch nicht weiterbetreiben, was aber keine große Lücke reiße. Das Cern hatte als Reaktion auf den russischen Überfall auf die Ukraine 2023 beschlossen, die Zusammenarbeit mit Russland und Belarus zu beenden.

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