Irgendwie geht`s weiter Politik kündigt Hilfe nach Insolvenz von Domo Chemicals an

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Das Chemieunternehmen Domo Chemicals produziert nicht mehr, aber Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) sieht einen Weg, wie es doch noch weitergehen kann ...

Bereits seit Dezember ist bekannt, dass dem belgischen Chemieunternehmen Domo Chemicals das Wasser bis zum Hals steht. Seit Tagen läuft der Betrieb in Sachsen-Anhalt nur noch im Minimaßstab. Die Politik will aber, wie es heißt, alles tun, um das Schlimmste zu verhindern ...(Bild:  Domo Chemicals)
Bereits seit Dezember ist bekannt, dass dem belgischen Chemieunternehmen Domo Chemicals das Wasser bis zum Hals steht. Seit Tagen läuft der Betrieb in Sachsen-Anhalt nur noch im Minimaßstab. Die Politik will aber, wie es heißt, alles tun, um das Schlimmste zu verhindern ...
(Bild: Domo Chemicals)

Mit Blick auf den Produktionsstopp an den drei deutschen Standorten des belgischen Chemieunternehmens Domo Chemicals hat Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze Abhilfemaßnahmen angekündigt. Seiner Meinung nach ist wohl ein Weg gefunden worden, um den Betrieb – wie auch immer – aufrechterhalten zu können. So soll dem Insolvenzverwalter Zeit verschafft werden, weiter nach Investoren zu suchen. In den vergangenen Tagen hat es laut Schulze viele Gespräche zum Thema gegeben. Dabei sei herausgekommen, dass es durchaus einiges Interesse gebe, weiterzumachen. Das hat nicht zuletzt auch damit zu tun, dass diese Insolvenz nicht nur für die direkt Betroffenen Auswirkungen haben kann ...

Zerrissene Domo-Lieferkette könnte andere mitreißen

Die Insolvenz der drei Tochtergesellschaften von Domo Chemicals könne nämlich auch ihre Schatten auf andere Firmen in der Region werfen – etwa für jene, die Vorprodukte lieferten. In Leuna und Premnitz wurden vor allem Kunststoffe produziert, die etwa in der Automobilindustrie sowie in der Elektro- und Elektronikbranche genutzt wurden. In Leuna arbeiten die meisten Angestellten. Es seien rund 500 Personen. Laut der Gewerkschaft IG BCE arbeiten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Ostdeutschland rund 63.000 Personen. Nach weiteren Angaben erwirtschaften diese einen Jahresumsatz von über 30 Milliarden Euro. Die Branche steht bekanntlich derzeit auch noch unter starkem Druck. Wie erfreulicherweise der vorläufige Insolvenzverwalter gestern mitteilen konnte, hat Sachsen-Anhalt verfügt, dass die Anlagen bei den aktuellen Wetterbedingungen nicht sicher heruntergefahren werden können. Die Produktion läuft demnach im Notbetrieb weiter, um, wie es heißt, Gefahren für Mensch und Umwelt zu vermeiden. Nun muss man sehen, wie die Lage insgesamt wieder geradegerückt werden kann ...

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