Schwaches Quartal Salzgitter vergnazt seine Anleger mit den neuesten Stahl-Zahlen

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Den detaillierten Quartalsbericht von Salzgitter haben Anleger jetzt mit Missmut aufgenommen. Moniert wurde vor allem das operative Ergebnis in der Stahlsparte ...

Zwar sei das erste halbe Jahr für die Salzgitter AG recht gut gelaufen, doch die neuesten Quartalszahlen enttäuschen die Anleger, weshalb die Aktie des Stahlkonzerns fiel ...(Bild:  Salzgitter)
Zwar sei das erste halbe Jahr für die Salzgitter AG recht gut gelaufen, doch die neuesten Quartalszahlen enttäuschen die Anleger, weshalb die Aktie des Stahlkonzerns fiel ...
(Bild: Salzgitter)

Außer dem Ergebnis im Bereich Stahl waren bei Salzgitter aber auch der Barmittelzufluss und der ausgewiesene Verlust Gründe für den Unmut der Anleger. Um die Mittagszeit des 11. August gab die Aktie dann im moderat schwächeren MDax um 2,4 Prozent (auf 51,25 Euro nach) und zählte damit zu den Schlusslichtern im Index der 50 mittelgroßen Werte unterhalb des Dax, wie es weiter heißt. Nachdem in der vergangenen Woche wichtige kurz- und mittelfristige Trendlinien unterschritten wurden, könnten charttechnisch betrachtet, noch weitere Kursverluste drohen – bis hin zur stützenden 200-Tage-Linie (bei aktuell rund 46,50 Euro). Der operative Gewinn der Sparte Stahlfertigung habe aufgrund höherer Kosten unter Prognosen von Analysten gelegen. Auch sei die Nettoverschuldung höher als zuvor angenommen, weil Salzgitter entgegen der Annahmen von Experten der Szene Betriebskapital aufgebaut habe. Andere wollen wissen, dass die Stahlauslieferungen im Vergleich zum zweiten Quartal 2026 um vier Prozent nach unten gegangen sind, während andere Stahlriesen in Europa dabei zumindest auf konstantem Niveau bleiben.

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