100 Jahre Hartmetall – und jetzt?

Sandvik Coromant erzählt die Hartmetall-Story und mehr

< zurück

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Endliche Rohstoffe! Kommt das Ende des Hartmetalls?

Doch wie sieht die Zukunft der Hartmetalle aus? Denn grundlegend für die Hartmetallherstellung sind Metalle wie Wolfram und Kobalt, deren Vorkommen begrenzt sind. Kobalt ist beispielsweise ein gängiger Bestandteil von Lithium-Ionen-Batterien und auch wichtig für deren längere Lebensdauer. Aufgrund der steigenden Nachfrage und der Probleme beim Abbau könnte es bereits 2028 zu Engpässen kommen, wie manche Experten prognostizieren.

Um endliche Ressourcen zu schonen, ist es also unerlässlich, dass Hersteller und Zulieferer zu einer nachhaltigen Arbeitsweise kommen. Dieses kann durch die Reparatur und Aufarbeitung alter Werkzeuge geschehen, um Hartmetall-Zerspanungswerkzeugen ein zweites oder gar drittes Leben zu geben. Darüber hinaus können unbrauchbare Werkzeuge über Rückkaufprogramme verkauft und zu neuem Werkzeugmaterial recycelt werden. Sandvik Coromant bietet beides an. Und die neueste Serie an Stahldrehsorten besteht, wie die Schweden betonen, zu mindestens 40 Prozent aus recyceltem Hartmetall. Auch die Berücksichtigung von Aspekten wie Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit bereits in der Konstruktionsphase des Werkzeugs trägt übrigens dazu bei, dass nicht mehr Material als nötig verwendet wird.

Bildergalerie

Die Verfügbarkeit von Rohstoffen wird über die Zukunft der Hartmetalle entscheiden. Bei Sandvik Coromant wird deshalb die weitere Verbesserung der Nachhaltigkeitsprogramme ein Schwerpunkt sein. Insbesondere der Gedanke an eine Sortierung mit Blick auf den Recyclingprozess wird ein wichtiger Entwicklungsbereich sein, weil er im Hinblick auf die benötigten Energieressourcen nach wie vor eine Herausforderung darstellt.

Und trotz großer Innovationssprünge bei Werkzeugmaterialien spielen ältere Schneidstoffe wie Schnellarbeitsstahl immer noch eine wichtige Rolle im Gesamtmarkt. Und Hartmetall ist zweifellos auch im hundertsten Jahr seines Bestehens ein enorm wichtiger Schneidstoff für viele Branchen. Aber es gibt immer Raum für Verbesserungen. Und weil sich die Anwendungen ändern und neue hinzukommen, bleibt die Herausforderung eben, immer bessere Werkstoffe zu finden.

(ID:49326501)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung