Relativ stabil

Schaeffler meldet für das erste Halbjahr zufriedenstellende Zahlen

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Stark ist der Schaeffler-Bereich Vehicle Lifetime Solustions

Der Schaeffler-Bereich Vehicle Lifetime Solutions konnte die Umsätze im Berichtszeitraum währungsbereinigt im Pro-Forma-Vergleich um 6,3 Prozent steigern, was im Wesentlichen auf Volumeneffekten basiert. Insgesamt erzielte die Sparte Umsatzerlöse in Höhe von 1.564 Millionen Euro (Pro-Forma-Vorjahr = 1.505 Millionen). Das Ebit vor Sondereffekten betrug 235 Millionen Euro (Pro-Forma-Vorjahr = 243 Millionen), was einer Ebit-Marge vor Sondereffekten von 15 Prozent entspricht (Pro-Forma-Vorjahr = 16,1 Prozent). Der Rückgang sei vor allem auf negative Währungskurseffekte und auf den Umsatzmix zurückzuführen.

So entwickelt sich Bearings & Industrial Solutions:

Im ersten Halbjahr 2025 sanken die Umsatzerlöse des Schaeffler-Sektors Bearings & Industrial Solutions im Pro-Forma-Vergleich und währungsbereinigt um 1,3 Prozent auf 3.241 Millionen Euro (Pro-Forma-Vorjahr = 3.342 Millionen). Als Hauptursache führt die Gruppe einen marktbedingten Volumenrückgang in der Region Europa an. Im Berichtszeitraum erzielte die Sparte ein Ebit vor Sondereffekten von 257 Millionen Euro (Pro-Forma-Vorjahr = 263 Millionen). Die Ebit-Marge vor Sondereffekten lag mit 7,9 Prozent im Pro-Forma-Vergleich auf exakt dem gleiche Niveau wie im Vorjahr.

Schaeffler verbessert den Free Cash Flow deutlich

Der Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten lag bei Schaeffler nach sechs Monaten bei -128 Millionen Euro. Er hat sich aber im Pro-Forma-Vergleich deutlich verbessert (Pro-Forma-Vorjahr = -597 Millionen Euro ). Die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (Capex) lagen im Berichtszeitraum bei 455 Millionen (Pro-Forma-Vorjahr = 648 Millionen). Die Netto-Finanzschulden der Schaeffler-Gruppe beziffern sich zum Stichtag (30. Juni) mit 5.255 Millionen Euro. Der Verschuldungsgrad vor Sondereffekten lag zum selben Stichtag auf Pro-Forma-Basis bei 2,4. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital in Prozent (Gearing Ratio) lag bei 156 Prozent.

So blickt die Schaeffler-Gruppe auf das zweite Halbjahr:

In seinen Sitzungen am 28. April 2025 sowie am 28. Juli 2025 hat der Vorstand der Schaeffler AG den Ausblick vom 18. Februar 2025 damit bestätigt. „Trotz des anspruchsvollen Umfelds und der Belastungen aus der Integration von Vitesco und der weiteren Transformation der Schaeffler Gruppe, halten wir an unserem Ausblick fest“, wie Rosenfeld abschließend konstatiert. Die Schaeffler-Entscheider seien überzeugt, dass man aufgrund der diversifizierten Aufstellung gut in der Lage sein werde, auf die vor dem Unternehmen liegenden Herausforderungen angemessen und flexibel zu reagieren.

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