Auf zwei Beinen in die Zukunft Schaeffler und Neura Robotics setzen auf humanoide Roboter

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Schaeffler und Neura Robotics, ein versierter Player im Bereich der kognitiven Robotik, haben eine zukunftsweisende Technologiepartnerschaft begründet ...

Abgemacht! Neura Robotics und Schaeffler kombinieren jetzt ihre Expertisen mit Blick auf die Entwicklung humanoider Roboter (oft auch nur als Humanoide bezeichnet). Hier mehr dazu ...(Bild:  D. Obertreis)
Abgemacht! Neura Robotics und Schaeffler kombinieren jetzt ihre Expertisen mit Blick auf die Entwicklung humanoider Roboter (oft auch nur als Humanoide bezeichnet). Hier mehr dazu ...
(Bild: D. Obertreis)

Eine neu begründete Zusammenarbeit zwischen Neura Robotics und Schaeffler umfasst die Entwicklung und Lieferung von Schlüsselkomponenten für humanoide Roboter. Dazu gehören etwa innovative Aktoren, wie man erfährt. Außerdem will Schaeffler humanoide Roboter von Neura in seinem globalen Produktionsnetzwerk einsetzen. Bis 2035 wollen die Herzogenauracher nicht weniger als eine mittlere 4-stellige Zahl an Humanoiden in die Produktion integrieren. Dabei kooperiert Schaeffler aber auch mit anderen renommierten Herstellern aus diesem Robotersektor, wie man noch erfährt. Und Neura Robotics sichere sich durch die Partnerschaft einen erheblichen Teil des Bedarfs an kompakten und leichten Aktoren für den Dauerlastbetrieb. Ein zentraler Bestandteil der Partnerschaft sei die gemeinsame Erfassung und Nutzung von Produktionsdaten, die auch als Basis für die Entwicklung industrieller Roboterfertigkeiten, die in der Produktion der Zukunft benötigt werden, dienen.

Kompakte Aktoren machen Humanoide beweglich und kräftig

Die Daten würden dann auch in das sogenannte Neuraverse einfließen. Das ist ein weltweit gespanntes, kognitives Ökosystem, das physical AI vernetzt und Robotersysteme schneller lernen lässt, um deren Fähigkeiten fortlaufend zu optimieren. So können Bewegungs- und Interaktionsdaten im Produktionsumfeld generiert und für das Training von KI-Modellen (KI = künstliche Intelligenz) genutzt werden, sagen die Partner. Die Roboter können dann gezielt für spezifische Aufgaben trainiert und dafür kontinuierlich weiterentwickelt werden. Gemeinsam würden so neue, auf realen Anwendungsdaten basierende Fertigkeiten für Schaeffler entwickelt, während die Datenbasis im Neuraverse kontinuierlich wachse. Schaeffler wird dazu auch die Expertise für die Entwicklung sogenannter Planetenradaktoren bereitstellen. Diese finden sich etwa in Gelenken, die präzise Drehbewegungen ausführen müssen – beispielsweise in Schultern, Ellenbogen, Knien oder Handgelenken. Obwohl die für den Dauerlastbetrieb ausgelegten Aktoren recht kompakt sind, erreichen sie ein relativ hohes Drehmoment, betont Schaeffler. Schaeffler bietet in seinem Aktorenportfolio für humanoide Roboter Leistungsklassen an, die bis zu 250 Newtonmeter Drehmoment erreichen. Damit ist zum Beispiel der Humanoid 4NE1 imstande, auch schwere Lasten zu handhaben.

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