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Hardseller brauchen hohe Ziele
Verkaufsexperte Martin Limbeck legte ausführlich dar, wie Unternehmen ihre Verkäufer nachhaltig zum neuen Hardselling motivieren können: „Wir alle verkaufen. Jeden Tag aufs Neue. Denn Verkaufen heißt nichts anderes, als andere zu Taten zu bewegen. Und genauso wollen und müssen Unternehmen Kunden für ihre Produkte und Dienstleistungen gewinnen.“ Wie sie dabei den Abschluss nicht aus den Augen verlieren, zeigte Limbeck anhand verschiedener Methoden. Er zeigte aber auch die Grenzen bei der Förderung der persönlichen Stärken jedes einzelnen Mitarbeiters auf. Zugleich bewies er, dass das Vermitteln hoher Ziele im Verkauf ein Weg ist, den Unternehmen heute gehen müssen.
Den Abschluss des ersten Tages machte Prof. Dr. Klaus Töpfer, bekannt als Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Kabinett von Helmut Kohl und danach Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen. Er verdeutlichte, dass die Menschheit vor einer gewaltigen Herausforderung steht, nämlich der Überwindung oder zumindest Verminderung der Wohlstandunterschiede ohne die Natur übermäßig zu beanspruchen und vor allem aber ohne das Klima weiter zu verändern. Dabei belegen die großen Erfolge der Produzenten von Wind- und Sonnenenergie, dass Durchbrüche am Markt vor allem von zunächst kleineren Unternehmen geschafft worden sind.
Erfolgreiche Unternehmen ergreifen die Initiattive
„Der große Ökonom Schumpeter hat die schöpferische Zerstörung als Herausforderung für den kreativen Unternehmer in der Marktwirtschaft herausgearbeitet“, so Prof. Dr. Klaus Töpfer, „Die Bewahrung alter Strukturen und technologischer Lösungen wird für die globalen Perspektiven dieser Welt nicht hinreichend sein.“ Der Vortrag zeigte den interessierten Zuhörern eine breite Palette an Möglichkeiten auf, Initiative zu ergreifen. Gerade rund um neue und dringend benötigte Technologien sind Marktentwicklungen vorhanden, die von kreativen und innovativen Unternehmen frühzeitig erkannt und genutzt werden können.
Am zweiten Tag der Herbst-Collegtage 2008 starteten Hans Vialon mit dem Thema „Authentisch Verkaufen – Von der schlichten Kopie zum brillanten Original“ und zeigten den Zuhörern auf, wie man durch Originalität und Glaubwürdigkeit im Verkauf Erfolge verbuchen kann. Anschließend überzeugte Boris Grundl die Unternehmer davon, dass Führung tatsächlich einfach sein kann und demonstrierte sein „Leading Simple“-System eindrucksvoll auf der Bühne. Er gab einfache Antworten auf die Fragen „Wie führe ich mich selbst?“, „Wie lasse ich mich führen?“ und „Wie führe ich andere?“ Den oft gesagten Satz „Kenn ich!“ lässt er nicht gelten. Denn die Frage sei nicht, ob jemand etwas kenne, sondern ob er es kann! Wirkung und Ergebnisse zählen bei der Führung – ob bei sich selbst oder anderen Menschen. Zusammenfassend bedeutet Führung, so Boris Grundl, nur eines: Hilf mir, es selbst zu tun.
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