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Werkstückbehandlung im Trockenverfahren
Maschinen, die mit Schleifbandaggregaten ausgerüstet sind, schleifen die Überstände wie Schlacke und Schneidschmelze ab, die über die Oberfläche der Bleche ragen, und säubern die Bleche von Schneidspritzern. Je nach Konfiguration bietet Lissmac Schützsteuerungen oder SPS an, um den Kundenwünschen zu genügen. Die SPS-Maschine, die auch bei der Firma Ballweg eingesetzt wird, lässt sich vollständig über ein komfortables Touchpanel bedienen. Eine intuitive Bedienoberfläche ermöglicht eine schnelle und einfache Fehlerdiagnose und -korrektur. Die Blechdicke stellt der Bediener direkt mittels Zahlenwert ein. Bei Wiederholwerkstücken lassen sich die kundenspezifischen Parameter in der Steuerung hinterlegen und bei Bedarf einfach abrufen, so Lissmac.
Die Lissmac-Maschinen arbeiten im Trockenverfahren: Staub- und Schmutzemissionen sind unterbunden, da der Hersteller grundsätzlich zur jeweiligen Maschine entsprechende Absaugungen und Filtersysteme anbietet. Trockenbearbeitung bedeutet aber nicht zuletzt, dass keine Schleifschlämme anfallen und man keine energieintensiven Trocknungsanlagen benötigt. Entsprechend einfacher ist deshalb auch die Reinigung der Maschinen, die so ihren Beitrag zur Qualitätsarbeit leistet.
Ein Teil so gut wie das andere
Die Intensität der Entgratung respektive Verrundung an den Schnittkanten lässt sich auch variieren, so Ballweg. Die Lissmac-Anlagen bieten die Möglichkeit, die oberen und unteren Werkzeuge separat anzusteuern und den Druck auf das Werkstück nach Bedarf einzustellen. Auch die Durchlassgeschwindigkeit ist im Bereich von 0 bis 4 m/min stufenlos wählbar. Insbesondere bei kräftigen und fest haftenden Schlacken oder Aufschmelzungen sollte die Durchlassgeschwindigkeit reduziert werden, heißt es weiter. Ist die gewünschte Qualität und Intensität der Bearbeitung eingestellt, verlassen alle Serienteile die Maschine in konstant hoher Qualität, betont Ballweg. Diese Qualitätsverbesserung hätten die Anwender sofort registriert und wünschten sich nun die Verrundung der Schnittkanten in vielen Fällen von vornherein.
Die als hocheffektiv geltende beidseitige Kantenverrundung und Oxidschichtentfernung von lasergeschnittenen Werkstücken in nur einem Durchlauf, führt laut Ballweg nicht nur zur eindrucksvollen Arbeitsersparnis von rund 60 %, sie verbessert auch das Handling von Blechteilen und vermeidet so potenzielle Gefahrenquellen, insbesondere bei großen Platinen. Darüber hinaus bescheinige die Zertifizierung der Ballweg GmbH nach DIN EN ISO 9001:2008 optimierte und zuverlässige Fertigungsabläufe, so dass sich die Kunden auf eine optimierte Bearbeitung ihrer Aufträge verlassen könnten. MM
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