Oberflächentechnik

Schleppfinishen entgratet Werkzeuge automatisch

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Steuerung wählt Programm automatisch

Der durch Schutztüren abgeschirmte Arbeitsbereich des Roboters bietet Platz für vier Schiebewagen. Nachdem diese an definierten Positionen platziert sind, gibt der Werker das entsprechende Hüllflächenmodell und die Werkstückanzahl am Bedienpanel ein. Die Mastersteuerung wählt automatisch das werkstückspezifische Programm aus, berechnet die Arbeitszyklen und teilt die Werkstücke entsprechend der Bestückungslogik auf.

Die Positionierung der Arbeitsspindeln erfolgt durch die Steuerung der Schleppfinisher. Sobald die Schutztür geschlossen ist, startet der Roboter mit der Bestückung der Arbeitsspindeln.

Während des Schleppfinishens werden die Teile gleichmäßig und allseitig von den Schleifkörpern umströmt. Dadurch erfolgt eine effektive und doch schonende Entgratung, selbst bei geometrisch komplexen Werkzeugkörpern. Die pneumatische Werkstückfixierung an der Arbeitsspindel wird dabei kontinuierlich durch einen Initiator überwacht. Sollte sich ein Teil lösen und herunterfallen, stoppt der Prozess automatisch.

Nach der Behandlung entnimmt der Roboter den Werkzeugkörper und führt ihn – je nach Programm – der Reinigungsstation zu. Dabei werden mit einem Wasser-Compound-Luft-Gemisch anhaftende Schleifkörper entfernt. MM

* Doris Schulz ist freie Fachjournalistin in 70825 Korntal; weitere Informationen: Michael Striebe, Verkaufsleiter Gleitschlifftechnik, Rösler Oberflächentechnik GmbH, 96190 Untermerzbach, Tel. (0 95 33) 9 24-1 51, m.striebe@rosler.com

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