Kräftige „Spinnerei“ Schmalz-Saugspinnen heben schwere Bretter, Platten und Sperrholz

Quelle: J. Schmalz 3 min Lesedauer

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Komponenten aus dem Holzbau sind nicht immer von der leichten Sorte. Deshalb hat sich das Unternehmen Holzbauwerk Schwarzwald Schmalz-Saugspinnen des Typs SSP ins Haus geholt.

Das Unternehmen Holzbauwerk Schwarzwald setzt beim Handling schwerer Platten auf fünf Saugspinnen aus der Baureihe SSP von J. Schmalz, denen auch schwierige Oberflächen nichts ausmachen, wie es heißt ...(Bild:  J. Schmalz)
Das Unternehmen Holzbauwerk Schwarzwald setzt beim Handling schwerer Platten auf fünf Saugspinnen aus der Baureihe SSP von J. Schmalz, denen auch schwierige Oberflächen nichts ausmachen, wie es heißt ...
(Bild: J. Schmalz)

Die Wälder des Schwarzwalds liefern viele Holzarten wie Fichte, Tanne, Buche und Eiche, die etwa im Bau, der Möbelherstellung und der Papierproduktion eingesetzt werden. Holzbauwerk Schwarzwald, 2021 in Seewald gegründet, hat sich im Zuge dessen auf Brettsperrholz (BSP oder CLT: Cross Laminated Timber) spezialisiert. Auf rund 15.000 Quadratmetern überdachter Fläche stellt man dort pro Jahr und Schicht etwa 20.000 Kubikmeter CLT aus heimischem Fichten- und Schwarzwälder Weißtannenholz her. Mit den Produkte fließen ins Baugewerbe von Deutschland, der Schweiz, Frankreich und den Benelux-Ländern. Mit einer vollautomatischen Anlage fertigt der Betrieb Massivholzplatten aus mindestens drei kreuzweise verlegten, flächig miteinander verklebten Brettlagen aus Nadelholz. Sie sind zwischen sechs und 32 Zentimeter dick, bis zu 3,5 Meter breit und maximal 16 Meter lang. Die Platten eignen sich deshalb für massive Wand-, Decken- und Dachelemente. In den 1990er-Jahren erfunden, setzen sich die Platten seit den 2010er-Jahren durch. Das liege an ihrem Vorteilsspektrum, wie Nachhaltigkeit, Stabilität, Brandschutz, thermische Effizienz und Erdbebensicherheit im modernen Holzbau.

Flächengreifer packt auch bei schwierigen Oberflächen sicher zu

Um eine hohe und gleichbleibende Qualität sicherzustellen, trocknet das Unternehmen alle Hölzer selbst. Im nächsten Schritt sortieren Mitarbeiter das Schnittholz nach visuellen und technischen Kriterien. Anschließend hebt die J.-Schmalz-Saugspinne SSP mit ihren fünf Flächengreifern des Typs FMHD eine Brettlage an und stapelt sie leicht versetzt auf vier Plätze in einem Pufferlager. Ein externer Vakuumerzeuger versorgt dabei das, wie es heißt, robuste Greifsystem mit der notwendigen Saugkraft. Aufgrund der integrierten Systemüberwachung und Sensorik arbeite die Saugspinne prozesssicher. Die fünf FMHD handhaben durch den Dichtschaum auch schwere und raue Werkstücke problemlos. Das klappe auch, wenn Astlöcher, Verwindungen, Unebenheiten und Risse störten. Der integrierte Vakuumspeicher und der wartungsfreundliche Aufbau verringern laut Hersteller den Energiebedarf und sorgen für einen reibungslosen Handhabungsprozess.

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Mit einer zweiten Saugspinne zur prozesssicheren CLT-Fertigung

Für die anschließende CLT-Fertigung entstapelt eine weitere Saugspinne mit vier FMHD-Greifern zunächst die Bretterlagen. Die Herstellung ist außerdem voll digitalisiert und produziert in Losgröße 1 Holzplatten mit unterschiedlichen Stärken und Flächen. Im ersten Schritt werden je nach Qualitätsanforderung Fehlstellen wie Harzgallen, Risse und Äste heraus gekappt, wie die Holzspezialisten erklären. Danach verbindet eine Keilzinkenanlage das Schnittholz zu einem sogenannten Endlosbrett, das eine Säge auf die Soll-Länge kürzt. Die gekürzten Leisten werden dann an der Schmalseite zu Einschichtplatten verleimt, wie es weiter heißt. Dieser Prozess garantiere geschlossene Sichtoberflächen, eine hohe Luftdichtheit, gute Brandschutzeigenschaften und eine gute Festigkeit.

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