Im Vollbesitz Schneider Electric übernimmt Softwarehersteller Aveva

Quelle: dpa

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Die Übernahme des britischen Industriesoftwareherstellers Aveva durch Schneider Electric ist unter Dach und Fach.

Jetzt hat es für Schneider Electric doch noch geklappt! Ein weiteres Angebot zum Kauf des britischen Softwarespezialisten Aveva überzeugte die dortigen Aktionäre, wie es jetzt heißt. Die Übernahme hat außerdem ihren strategischen Grund, den Sie in diesem Artikel erfahren.(Bild:  Schneider Electric)
Jetzt hat es für Schneider Electric doch noch geklappt! Ein weiteres Angebot zum Kauf des britischen Softwarespezialisten Aveva überzeugte die dortigen Aktionäre, wie es jetzt heißt. Die Übernahme hat außerdem ihren strategischen Grund, den Sie in diesem Artikel erfahren.
(Bild: Schneider Electric)

Nachdem die Höhe eines Kaufangebot seitens Schneider Electric im September wohl nicht den Geschmack der Aktionäre von Aveva getroffen hat, sieht es jetzt ganz anders aus. Denn die für die Entscheidung erforderliche Mehrheit der Aveva-Aktionäre hat der Akquisition auf der Hauptversammlung Ende letzter Woche jetzt zugestimmt, wie aus einer Aveva-Mitteilung hervorgeht. Laut des Abstimmungsergebnisses stimmten knapp 86,5 Prozent der stimmberechtigten Anteilseigner dem Angebot zu.

Schneider Electric stärkt sich in Sachen Digitalisierung

Nun steht die Komplettübernahmen nur noch unter Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen, wie es weiter heißt. Seien diese erteilt, sei davon auszugehen, dass der Abschluss im ersten Quartal 2023 erfolgen werde. Schneider Electric ist mit fast 60 Prozent der Aktien im Übrigen bereits größter Anteilseigner von Aveva. Jean-Pascal Tricoire, der Geschäftsführer von Schneider Electric, wollte aber mehr in Bereiche investieren, die dem Unternehmen bei der Umstellung auf Digitalisierung helfen sollen, wie es zum Hintergrund der Akquise weiter heißt. Statt der zuvor angebotenen 31 britischen Pfund legt der Elektrokonzern nun 32,25 Pfund (fast 37 Euro) je Aveva-Aktie auf den Tisch. Aveva wird damit mit rund 9,9 Milliarden Pfund bewertet.

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