Messtechnik

Schneidplatten schnell und automatisch vermessen

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Klare Vorstellung vom Endergebnis

„In einem ersten Meeting hatten wir das Lastenheft besprochen, das die Anforderungen detailliert definierte, bereits im zweiten Meeting wurde von Blum ein Konzept vorgelegt“, blickt Lothar Schmid, Leiter der Produktionslinie Pressen bei Ceratizit, zurück. „Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass nur so die bestmögliche Anlage entsteht, weil auf beiden Seiten klar ist, wie das Endergebnis aussehen soll.“ Zumal die Tiroler auch Mikrometer meinen, wenn sie von Mikrometern sprechen. Das war bei Blum von Beginn an klar, weshalb die Experten von Ceratizit bei diesem Partner gleich ein gutes Gefühl hatten.

Zunächst wurde ein Konzept mit zwei Robotern verfolgt: Ein Deltaroboter für das Handling der Wendeplatten und ein weiteres Portalsystem für das Handling der Boxen, in welche die Wendeschneidplatten eingelegt werden. Der Roboter entnimmt die Platten einer Transportpalette und setzt sie in eine Vorrichtung auf einem Hochgeschwindigkeits-Rundtisch. Dieser Rundtisch schwenkt die Wendeschneidplatte unter die Kamera, wo sie vermessen wird. Schließlich legt der Roboter die Wendeschneidplatte in einer 10er-Box ab. Um einen stabilen Prozess zu gewährleisten, entwickelte Blum-Novotest ein Überwachungssystem, welches sicherstellt, dass die Boxen beim Stapeln korrekt ineinander einrasten.

Konzept mit zwei Robotern zu aufwendig

Es zeigte sich jedoch schon in der Konzeption, dass zwei Roboter zu teuer waren und das Zusammenspiel zweier Systeme zu kompliziert. Ein Wechselgreifer-System brachte den Durchbruch. Es kamen nun zwei verschiedene Rapid-Prototyping-Vakuumgreifer zum Einsatz, um die Wendeschneidplatten und die Boxen mit dem Deltaroboter zu transportieren.

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