AMB 2016 Schneller automatisieren mit 3D-Simulationssoftware
Für Systemintegratoren bietet sich die Nutzung von 3D-Simulationssoftware wie die von Visual Componentsan, um die Automatisierung von Produktionsschritten zu visualisieren und zu analysieren. Toolcraft nutzt dies für den Bau individueller Roboterlösungen.
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Egal in welcher Branche, mit Robotertechnik lassen sich Produktionsschritte beinahe immer automatisieren. Toolcraft bietet seit 2015 als Systemintegrator den Bau von individuellen Roboterlösungen. Dabei kooperiert das Unternehmen mit dem Softwarehaus Unicam, das seit kurzem die 3D-Simulationssoftware Visual Components in ihr Portfolio aufgenommen hat. Mit der Software kann der Systemintegrator die Automatisierung der Produktionsabläufe im Vorfeld visualisieren. Dadurch lassen sich beispielsweise auch Zykluszeiten vorab bestimmen.
Mit 3D-Simulationssoftware Produktionsabläufe automatisieren
„Die Robotertechnik hat einen langen Entwicklungsprozess hinter sich. Anfangs hauptsächlich in der Automobilindustrie zu finden, kommen Roboter heute in fast allen Bereichen zum Einsatz“, erklärt Thomas Wieland, Teamleiter Robotik bei Toolcraft. Es gilt herauszufinden, inwiefern sich einzelne Produktionsschritte verketten und logisch sinnvoll anordnen lassen.
Je nach eingesetztem Roboter kann dieser Zerspanen, Schleifen, Bohren, Cuttern oder Entgraten, Polieren und Messen. Durch die 3D-Simulationssoftware können nun sogar aufwendige physische Tests eingespart werden, so Toolcraft. Die Software erlaubt es, per Eingabe aller Parameter die Automatisierung mehrerer Arbeitsschritte zu visualisieren.
Software verknüpft Visualisierung, 3D-Simulation und Roboterprogrammierung
Mit Visual Components können ganze Hallen geplant und Produktionsabläufe mit einem oder mehreren Robotern simuliert werden. Dadurch kann Toolcraft im Vorfeld Zykluszeiten bestimmen und Kollisionen vorbeugen. Die neue Version zeige Bewegungen von Kabeln, Förderbändern oder anderen Objekten noch realistischer. Eine durchgängige Plattform verknüpft Visualisierung und 3D-Simulation, Roboterprogrammierung sowie Simulation von Materialfluss und Ressourcen.
Die Bibliothek des Herstellers enthält derzeit Roboter von mehr als 30 verschiedenen Herstellern sowie rund 2000 Komponenten. Zudem besteht die Möglichkeit, eigene Maschinen über CAD-Schnittstellen hinzuzufügen. Dadurch ist die Software flexibel und unbegrenzt erweiterbar. Vor allem für Systemintegratoren eignet sie sich als Vertriebstool. So erlaube sie, in relativ kurzer Zeit eine Fertigungsstraße mit zahlreichen Details in einem 3D-PDF zu erstellen.
Offline-Programmierung mit Octopuz
Kommt es zur Umsetzung der Roboterlösung greift Toolcraft auf die Offline-Programmierungssoftware Octopuz zurück. Diese ist auf Visual Components aufgebaut. Hierfür ist die langjährige Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen Unicam von großem Wert. Die Software eignet sich für jede Bahnapplikation. Dabei bietet sie eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Der Anwender kann sämtliche Komponenten in der Zelle sowie mehrere Roboter gleichzeitig offline simulieren.“
„Mit ihrer Vielfältigkeit ist sie ideal für jede Branche, die Roboterfertigungstechnologien einsetzt. Dabei wird das Programm auch individuell an die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden angepasst“, erklärt Johannes Krebs, Geschäftsführer von Unicam. Somit kann die Automatisierung von Produktionsprozessen nicht nur simuliert, sondern auch entsprechend realisiert werden.
Visual Components auf der AMB 2016: Halle 4, Stand 34 (hier stellt auch Unicam aus)
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