Anbieter zum Thema
Die Prototypen werden später beim Kunden genauestens geprüft. Dafür erweisen sich nicht nur die komfortablen Einrichtfunktionen der Shop-Oberflächen, sondern auch die Kompensationsfunktionen der Sinumerik-Steuerungen von Siemens als wertvoll, um gleichzeitig hochgenau und mit wettbewerbsfähiger Wirtschaftlichkeit zu fertigen.
Bohrung auf vorgefertigten Teilen
Die Werkstattsoftware bringt auch die partielle Zeichnung mit einem vorgefertigten Teil in Deckung. Oft liefern Kunden vorgefertigte Teile und die Zeichnungen von einzubringenden Bohrungen, Gewinden oder Ausfräsungen – aber keine Werkstückkontur.
Dann helfen die Einrichtfunktionen der Werkstattsoftware dabei, zum Beispiel das Bohrmuster korrekt zu platzieren – sogar wenn es auf einer Mantelfläche ist. Falls die Kontur des Werkstücks für das Teileprogramm doch ergänzt werden muss, ist dies wiederum mit dem mitrechnenden Konturzug-Editor der Shop-Oberflächen sehr schnell getan – einfach anhand der Abmessungen des vorgefertigten Werkstücks.
Integrierte Simulationsfunktionen samt Kollisionsprüfung geben dem Mitarbeiter schon bei der Arbeitsvorbereitung eine Vorschau auf das zu erwartende Bearbeitungsergebnis. So werden eventuelle Fehler rechtzeitig erkannt – was wiederum bei der Weiterbearbeitung vorgefertigter Teile besonders wichtig ist. Dort wäre Ausschuss nicht nur teuer, sondern auch schädlich für das Renommee beim Kunden.
Werkstattsoftware erstellt sehr prozesssichere Teileprogramme
Die mit der Werkstattsoftware erstellten und in der Vorschau geprüften Teileprogramme sind so prozesssicher, dass die Werkzeugmaschinen auch im unbeobachteten Betrieb genutzt werden können. Und so werden langlaufende Bearbeitungsprogramme bei Kottmaier häufig erst bei Schichtschluss gestartet.
Aufgrund der langjährigen guten Erfahrungen mit Shop-Turn und Shop-Mill wurden auch die beiden kürzlich angeschafften neuen Drehmaschinen der Firma Spinner mit Shop-Turn als Bedienoberfläche ausgerüstet. Als Steuerung kam dabei die neueste Generation der CNC aus dem Hause Siemens zum Einsatz, eine Sinumerik 840D solution line.

Die Einarbeitung der Mitarbeiter klappte auf Anhieb. Bei der Bedienoberfläche ist kein großer Unterschied zu den Sinumerik-CNC zu bemerken, die auf den anderen Maschinen eingesetzt werden. Allerdings ist die Verkabelung mit der neuen Steuerung viel einfacher und übersichtlicher, sowohl im Schaltschrank als auch an der Bedientafel. Das vereinfacht die Diagnose und Wartung. Und über die neue frontseitige USB-Schnittstelle können die Teileprogramme auf einen USB-Stick kopiert und für die parallele Bearbeitung auf die Schwestermaschine übertragen – oder auf einem PC archiviert werden (Bild 3).
(ID:263002)