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Zweiter Plasmaschnitt-Neuzugang mit Schallschutzeffekt
Um den Kapazitätszuwachs optimal aufeinander abzustimmen, hat Lehnhoff noch ein eine Plasma-Portalschneidanlage des Typs erlcut-silent investiert. Sie dient nun dazu, den Blechzuschnitt an sich auf ein modernes Level zu heben, heißt es. Die alte, recht wartungsintensive Unterwasser-Plasmaschneidanlage sollte dazu ersetzt werden. Wichtig war Lehnhoff dabei, dass das neue System auch mindestens so leise und sauber arbeitet. Adäquater Ersatz fand sich in der Portalschneidanlage erlcut-silent, deren Herzstück eine Plasmaschneidanlage des Typs e545 von ERL ist. Sie hat eine Spurbreite von 4500 mm und eine 6000 mm messende Laufbahn, beschreibt der Hersteller.
Ihre Hifocus-440i-neo-Stromquelle erlaubt das Schneiden von 40 mm dicken Blechen. Die übliche Lärmbelastung kann dabei 110 db(A) bedeuten (entspricht etwa dem Schlagzeug einer Rockband). Doch die Schallschutzkabine, mit der die Anlage ausgerüstet ist, drückt den Lärmpegel von außen gehört, um 30 db(A) herunter (bei dann 80 db(A) ist sie nicht lauter als ein Klavier oder Saxophon). Die Anlage schneidet außerdem präziser als die alte und hochwertiger, heißt es weiter. Von einer halboffenen Schallschutzkabine aus, kann der Bediener alle Vorgänge gut verfolgen, auch das Be- und Entladen, betont ERL.
Auch bei dieser ERL-Anlage gibt es Kameraunterstützung
Beim Einrichten wird er vom Kamerasystem erlcut-cam unterstützt. Eine am Werkzeug installierte Kamera erlaubt das schnelle, präzise und lotrechte Erfassen der Kanten, sagt ERL. Ein automatischer Wechseltisch versorgt das System mit Blechen bis zu einer Größe von 2000 mm × 4000 mm, heißt es. Zwei Platten mit Schneidrosten wechseln dabei zwischen Schneid- und Ladebereich hin und her, um Zeit zu sparen. Ein Wasserbecken unter den Schneidrosten, ausgerüstet mit einem Gurtförderband, transportiert Schlacke und Kleinteile sicher ab. Das Wasser binde einen Großteil des Schneidstaubes, und erlaube die Installation relativ schwacher Absauganlagen.
Auf der Stirnseite des Gurtfördertischs übernimmt ein Querförderer den Transport in einen mit einem Gitterrost abgedeckten Container, heißt es weiter. Durch den Gitterrost würden Schlacke und Kleinteile zuverlässig voneinander getrennt und die Kleinteile könnten mühelos vom Gitterrost abgenommen werden. So wird Lehnhoff ein zeitintensiver Arbeitsschritt abgenommen, denn das aufwendige manuelle Entleeren der Schlackewannen ist nicht nötig, betont ERL.
Das Fazit:
Durch das optimierte Anlagenkonzept der Roboterschneidanlage Biber ist Bedienung einfacher geworden und Aufträge können deutlich schneller abgearbeitet werden. Die Verbesserungen in Sachen Schneidtechnik wirken sich sehr positiv auf die Schnittqualität bei der Schweißnahtvorbereitung aus. Mit der erlcut-silent erzielt Lehnhoff auch im Zuschnitt bessere Schneidergebnisse, und das in kürzerer Zeit als zuvor. Vor allem, dass durch die hohe Schnittqualität sogar die vorhandene Laserschneidanlage im Blechdickenbereich von 10 bis 20 mm entlastet werden kann, ist für Lehnhoff ein großer Vorteil. Durch einen in der Steuerung der erlcut integrierten Konverter ist dies auch nicht mit zusätzlichem Programmieraufwand verbunden, denn bestehende NC-Daten können damit problemlos umgewandelt werden.
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