Werkzeugwechsel

Schnellwechselsystem macht viele Drehmaschinen produktiver

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Auch auf manuellen Drehmaschinen einsetzbar

Laut Fertigungstechniker Daniel Goller von Anthony Machine war schnell klar, dass auf den neuen Maschinen die Revolverspanneinheiten und das KM-Schnellwechselsystem von Kennametal zielführend sind. „Im Laufe der Jahre haben wir einige maßgeschneiderte Werkzeughalter mit dem KM-Schnellwechselsystem ausgestattet und diese Einheiten auf unseren CNC-Drehmaschinen und Bearbeitungszentren installiert, um das Ausdrehen und andere Bearbeitungen vornehmen zu können“, so Groller. Auch auf einigen manuell gesteuerten Revolverdrehmaschinen wird das Schnellwechselsystem von Kennametal mit Erfolg eingesetzt, weil die Werkzeuge so viel flexibler und genauer positioniert werden können, erklärt Goller.

Drehwerkzeuge schneller und präziser positionieren

Produktionsleiter Mohsen Saleh von Anthony Machine ergänzt: „Die Unterschiede sind gewaltig. Im Vergleich zu üblichen, mit Befestigungskeilen oder Spannschrauben arbeitenden Systemen lassen sich die Werkzeuge mit den Kennametal-Revolverspanneinheiten viel schneller und genauer positionieren.“ Mit den Spanneinheiten können etwa Toleranzen von 0,013 mm leicht eingehalten werden – und das bei einer sehr guten Wiederholgenauigkeit. In der Revolverspanneinheit sind alle Werkzeuge übersichtlich angeordnet, was die Arbeit insgesamt erleichtert, so Saleh. Bei herkömmlichen Werkzeugsystemen mit Zylinderschäften und Bohrstangen kommt es nach Erfahrung des Produktionsleiters immer wieder zu unerwünschten Nebeneffekten wie Vibrationen oder Rattermarken, die er bei den Spannvorrichtungen von Kennametal nicht feststellt.

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Serviceorientierung sichert Wettbewerbsfähigkeit

Saleh erinnert sich: „1986 haben wir unsere erste CNC-Maschine gekauft.“ Damals wurde die Maschine mit den Werkzeugen eines Wettbewerbers ausgerüstet. Doch dann kam Kennametal auf das Unternehmen zu, stets bereit, um gemeinsam mit Anthony Machine zu erarbeiten, wie genau ein Werkzeug für die jeweilige Anwendung aussehen sollte. „Immer stehen wir im Wettbewerb mit kleineren, günstigeren Lohnfertigern“, merkt Saleh an, „Wenn wir in diesem Umfeld weiterhin wirtschaftlich erfolgreich bleiben wollen, müssen wir die neuesten Werkzeuge und Werkzeugmaschinen einsetzen.“ Nur so habe man sich zu dem wettbewerbsfähigen Unternehmen entwickeln können, das heute für seine Kunden parat steht. MM

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