CFK-Bearbeitung Schruppen und Schlichten in einem Schritt
Ausschlusskriterien für Zerspanwerkzeuge beim Bohren und Fräsen von CFK sind Delamination, Faserüberstand und thermische Schädigung der Werkstoffmatrix. Trotz dieser Qualitätshürden ist das Schruppen und Schlichten in einem Arbeitsschritt möglich. Der Werkzeughersteller Mapal hat dazu Ergebnisse präsentiert.
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Faserverbundwerkstoffe stehen immer mehr im Fokus beim Thema Leichtbau. Sie sind ein zentraler Punkt bei Entwicklungen, bei denen Massen bewegt und damit beschleunigt werden müssen und dennoch die Anforderungen an das Design immer weiter steigen – sei es im Straßen- oder Luftverkehr, im Maschinen- oder Anlagenbau.
In der Luftfahrtindustrie haben sich moderne Werkstoffe schon seit längerem etabliert. Der CFK-Anteil steigt dort stetig. Auch in der Automobilindustrie finden die Leichtbauwerkstoffe vermehrt Einzug in die Produktion neuer Modelle – und dies nicht mehr nur im Bereich der Kleinserien.
Diese Entwicklungen haben natürlich auch Einfluss auf Zerspanungswerkzeuge, die diese modernen Konstruktionswerkstoffe kostengünstig und prozesssicher bearbeiten müssen. Der Werkzeughersteller Mapal beschäftigt sich schon seit einiger Zeit intensiv mit der Entwicklung angepasster Werkzeuglösungen, die den spezifischen Anforderungen der zu bearbeitenden Bauteile Rechnung tragen.
Diamantbeschichtete Bohrer Mega-Drill-Compositefür für lange Standzeiten konzipiert
Beim Bohren von CFK-Werkstoffen liegt das besondere Augenmerk vor allem darauf, Delaminationen und Faserüberstände am Bohrungsaustritt zu vermeiden und die gesamten Bohrungstoleranzen in Bezug auf Durchmesser, Form und Oberfläche prozesssicher einzuhalten. Mit den diamantbeschichteten Bohrern Mega-Drill-Composite in den Ausführungen MD und UDX stellt sich Mapal diesen Herausforderungen bei der Bearbeitung der komplexen Materialien.
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