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Diese Werkzeuge sind laut Hersteller für lange Standzeiten konzipiert. Als UDX-Ausführungen wurden sie für Verbundwerkstoffe mit unidirektional verlegten Fasern entwickelt. Sie haben einen noch aufwendigeren Schliff als die MD-Typen, die für die weniger empfindlichen multidirektionalen Gewebe ausgelegt sind.
Die Bauteilqualität beim Fräsen von CFK wird in erster Linie durch eine makellose Oberfläche und erstklassige Kanten bestimmt. Knock-out-Kriterien sind demnach Faserausrisse (Delamination), Faserüberstände (nicht vollständig abgeschnittene Fasern) sowie verbrannter Matrixwerkstoff (Harz). Letztere Schädigung wird häufig nicht erkannt oder falsch gedeutet bei der Beurteilung einer besonders auffällig glänzenden Oberfläche.
Verkürzung der Bearbeitungsdauer ohne Qualitätseinbußen
Schruppen und anschließendes Schlichten führen dann meist auch dann nicht zum gewünschten Erfolg, wenn das eingesetzte Werkzeug die Leistung gar nicht erreicht. Daher hat Mapal mit der Entwicklung Optimill-Composite-Speed ein Fräswerkzeug für diese Anwendungen am Markt eingeführt, um beide Prozesse in einem Schnitt zu ermöglichen und dadurch Bearbeitungszeit einzusparen. Laut Werkzeughersteller geht das nicht auf Kosten der Bearbeitungsqualität. Das zeigten die Ergebnisse bei der Bearbeitung eines Testwerkstücks.
An diesem Werkstück wurden verschiedene Bearbeitungsstrategien durchgespielt, wie sie bei der CFK-Bearbeitung im Flugzeugbau täglich vorkommen. Hauptsächlich finden im Flugzeugbau diamantbeschichtete Vollhartmetallwerkzeuge den Weg in die Serienfertigung.
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