Leuchtdioden

Schutz von Leuchtdioden im Außeneinsatz

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Eine weitere Möglichkeit zum Schutz eines Schaltnetzteils ist der Einsatz eines Metalloxid-Varistors (MOV). Er unterdrückt als spannungsabhängiger elektrischer Widerstand die Überspannung im Eingangskreis und ist parallel mit der Stromleitung oder dem zu schützenden Modul angeordnet. Mit steigender Spannung sinkt der Widerstandswert des MOV und leitet auf diese Weise die Überspannung von der Stromversorgung ab.

Der Hauptunterschied zwischen den beiden genannten Schutzeinrichtungen – Sicherungen gegen Überstrom und MOV gegen Überspannungen – besteht darin, dass Sicherungen zu den geforderten Sicherheitseinrichtungen zählen, während MOV als Mittel zur Steigerung der Zuverlässigkeit gesehen werden.

Schutz des DC/DC-Wandlers durch eine Sicherung ist unbedingt erforderlich

LED werden in der Regel in Reihe geschaltet und über eine konstante Stromquelle mit Energie versorgt, um die optimale Helligkeit, Farbe und Intensität zu gewährleisten. Dieser Strom wird über einen Gleichspannungswandler (DC/DC) bereitgestellt, der somit ein wichtiger Teil des gesamten LED-Stromkreises ist.

Eine Hochspannungs-DC-Sicherung, die bei auftretendem Überstrom den Stromkreis trennt, sollte daher unbedingt im DC-Teil integriert werden. Zusätzlich bietet eine Transient-Voltage-Suppression-(TVS-)Diode Schutz für den Oszillator im Gleichspannungswandler (Bild 1).

Auch wenn ein MOV integriert wurde, lässt er aufgrund seiner Ansprechzeit einen Teil des Überspannungsstroms durch. Diese Ströme können Beschädigungen im LED-Treiber oder den LED selbst verursachen. Daher ist es ratsam, eine feiner abgestimmte Klemmenkomponente mit kürzerer Reaktionszeit, etwa eine TVS-Diode, am Gleichrichter zu platzieren, um diese Ströme entsprechend abzuleiten.

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