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Ein PLED ist ein durch Spannung ausgelöster Schalter mit niedrigem Ableitstrom in der Größenordnung einiger Mikroampere. Beim Auslösen wird er zu einem niederohmigen Schalter, um den Stromverbrauch zu minimieren. Ausgeschaltet nutzt ein PLED lediglich einige Mikroampere und hat daher auf den Stromkreis keinen Einfluss.
Sobald eine LED ausfällt, ist genug Spannung vorhanden, um die Schutzvorrichtung anzuschalten, wenn sie parallel mit der LED platziert ist. Darüber hinaus sind in PLED Rückstromdioden enthalten, die die LED-Kette schützen, wenn bei der Stromversorgung Plus mit Minus vertauscht wird (Bild 3).
LED-Komponenten im Außeneinsatz benötigen einen besonderen Schutz
PLED-Komponenten werden normalerweise über jede LED in einer Kette geschaltet. Es sind aber auch Komponenten verfügbar, die zwei oder sogar drei LED schützen. Dadurch reduzieren sich die Kosten für die Schutzmaßnahmen, aber beim Ausfall von nur einer LED bleiben auch die anderen damit geschützten LED dunkel.
Gerade weil sich LED für Außenbeleuchtungen zunehmender Beliebtheit erfreuen, benötigt ihre gesamte Elektronik aufgrund ihrer Empfindlichkeit besonderen Schutz. Dies gilt insbesondere für Anwendungen, in denen hohe Zuverlässigkeit gefordert ist, wie etwa sicherheitsrelevante Beleuchtungsanlagen.
Designer von LED-Beleuchtungssystemen müssen daher mehr Aufmerksamkeit auf die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Leuchtmittel legen. An erster Stelle ist ein guter Schutz des Stromkreises zu beachten, der alle Komponenten abdeckt, von der Stromzufuhr bis hin zur LED. MM
* Bharat Shenoy ist Director of Technical Marketing, Electronics Business Unit, Littelfuse Inc. in Chicago IL 60631-2701 (USA),
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