Phoenix Contact

Selektive Stromverteilung mit Geräteschutzschaltern

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Weil die Endstromkreise unterschiedlich ausgelegt sein müssen, sollte ein Produktprogramm mit Geräteschutzschaltern möglichst modular ausgelegt sein. Das Gehäusekonzept muss das Zusammenschalten von Schutzschaltern mit verschiedenen Nennströmen und gegebenenfalls Auslösecharakteristika ermöglichen.

Für komfortable Installation zweiteiliger Geräteschutzschalter sinnvoll

Für eine komfortable Installation ist ein zweiteiliger Geräteschutzschalter sinnvoll, der aus einem Basiselement und einem Geräteschutzschalter besteht. Dann können zuerst – je nach Anzahl der Stromkreise – die Basiselemente installiert werden. Die Nenndaten der einzelnen Verbraucherstromkreise werden dann durch eine entsprechende Auswahl des geeigneten Produkttyps definiert – durch einfaches Stecken in das entsprechende Basiselement.

Nach diesem Schritt dürfen die verschiedenen Stecker bei der Installation nicht vertauscht werden – etwa im Überlastungsfall oder bei Wartungsaktivitäten. Denn die einzelnen Stromkreise sind oft durch Leiterquerschnitte und angeschlossene Endgeräte applikationsspezifisch ausgelegt. Ein praxistaugliches Gehäusekonzept sollte eine Codiermöglichkeit zwischen Basisteil und Stecker bieten. Auch der sichere Halt sorgt für einen fehlerfreien Betrieb (Bild 3).

Brückungskonzepte statt „Affenschaukeln“

Eine weitere Anforderung betrifft den Installationssockel. Die zu verteilende Energie wird üblicherweise über eine Leitung vom Netzgerät zur Verteilinsel oder zu den Geräteschutzschaltern geführt. Am Eingang der Geräteschutzschalter erfolgt die Querrangierung vom zentralen Einspeisepunkt zu den einzelnen Schutzschaltern. Dies kann durch händische Verdrahtung mittels Drahtbrücken geschehen – unter Fachleuten auch als „Affenschaukel“ bekannt. Allerdings kostet diese Querverbindung Zeit und Nerven. Dabei entstehen Kosten, die sich durch sinnvolle Brückungskonzepte vermeiden lassen.

Bei der Produktfamilie Circuit Breaker von Phoenix Contact ist die Anforderung der Querkontaktierung durch die Kompatibilität zum Reihenklemmensystem Clipline complete gelöst, für das es ein umfassendes Zubehörprogramm gibt. Auf der Eingangsseite sorgen standardisierte Brücken für eine schnelle und fehlerfreie Installation. Brückenschächte sind auch für die integrierten Fernmeldekontakte vorgesehen, über die sich der Anwender den Schaltzustand des einzelnen Geräteschutzschalters oder einer Geräteschutzschalter-Gruppe melden lassen kann. Die durchgängig verwendete Schnellanschlusstechnik – die Push-in-Technik – spart zudem Installationszeit.

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