Spindelüberwachung Sensorik, Datenspeicher und Analysesoftware für Maschinenzustandsüberwachung

Das Intellistep genannte System von Step-Tec, bestehend au8s 3D Vibration Sensor (V3D), das Spindle Diagnostic Module (SDM) und die Spindle Diagnostic Software (SDS) eröffnet für Maschineherstellern und -betreibern den Weg zur transparenten, digitalen Spindel. Die aktuellste, auf der EMO 2011 mit einem MM Award prämierte Generation SDM, beinhaltet die Möglichkeit zur Kommunikation über Profibus oder RS485.

Anbieter zum Thema

Das ermögliche dem Maschinenbauer eine vollständige Integration der Spindel zur Onlineüberwachung und Prozessoptimierung. Gleichzeitig werden wie bisher alle Betriebsdaten im gesamten Lebenszyklus einer Spindel erfasst und gespeichert, nun auch mit Datum und Uhrzeit.

Das heißt, auffällige Situationen können bei der Analyse einem exakten Zeitpunkt zugeordnet werden. Darüber hinaus speichert das System fortlaufend alle Informationen der jüngsten Betriebsstunde zur Ausgabe als Tabelle oder Grafik.

3D-Beschleunigungssensor ersetzt eindimensionale Sensorik

Ein neuentwickelter, auf MEMS-Technik basierender 3D-Beschleunigungssensor (V3D) ersetzt die ursprüngliche eindimensionale Sensorik. Sie registriert Beschleunigungswerte (bis ±50 mm/s2) aller drei Achsrichtungen (X, Y, Z) und ermögliche so eine gezielte Prozessoptimierung. Im Fall einer Fehlfunktionen, einer Kollision oder von Vibrationen können Ereignisse, die zur Störung geführt haben, reproduziert und analysiert werden.

Mit der neuen, auf MS Windows basierenden Software SDS bietet Step-Tec ein Hilfsmittel zur Diagnose, welches die gespeicherten Daten für den Kundendienst des Maschinenherstellers und somit auch für den Betreiber der Maschine transparent macht oder in die SPS/CNC der Maschine integriert werden kann, heißt es.

Die Software ermögliche es im Rahmen eines Feldeinsatzes, alle gespeicherten Betriebsdaten zu visualisieren und zu dokumentieren. Dazu sind lediglich ein Datenkabel RS485 zur Motorspindel, sowie einen Laptop mit installierter Diagnostik-Software (SDS) erforderlich. Eine integrierte Datenloggerfunktion ermögliche eine externe Langzeit-Datenaufzeichnung zu Analysezwecken.

(ID:383571)