Verlustgeschäft SGL Carbon baut Sektor Carbon Fibers um

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Der Vorstand der SGL Carbon SE hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Restrukturierung des verlustbringenden Geschäftsbereichs Carbon Fibers beschlossen.

Der Geschäftsbereich Carbon Fibers der SGL Group fährt Verluste ein. Das führt nun dazu, dass der Konzern diesen Bereich umstrukturieren will. Das kann auch Konsequenzen für das Personal der Standorte von Carbon Fibers haben ...(Bild:  SGL Carbon)
Der Geschäftsbereich Carbon Fibers der SGL Group fährt Verluste ein. Das führt nun dazu, dass der Konzern diesen Bereich umstrukturieren will. Das kann auch Konsequenzen für das Personal der Standorte von Carbon Fibers haben ...
(Bild: SGL Carbon)

SGL Carbon wird, wie es heißt, die Geschäftsaktivitäten von Carbon Fibers deutlich reduzieren und auf einen profitablen Kern fokussieren. Für alle Standorte sollen aber individuelle Strategien erarbeitet werden, was aber leider auch die Schließung unprofitabler Standorte bedeutet. Carbon Fibers produziert an sieben Standorten in Europa und Nordamerika mit rund 870 Mitarbeitern. Es geht dabei insbesondere um Textil-, Acryl- und Carbonfasern. Nach Rückgang der Nachfrage nach Carbonfasern für die Windindustrie waren Umsatz und Ergebnis des Geschäftsbereichs im Laufe der Geschäftsjahre 2023 und 2024 deutlich eingebrochen. Das dem Geschäftsbereich Carbon Fibers bilanztechnisch zugeordnete Joint Venture Brembo SGL Carbon Ceramic Brakes S.p.A. (BSCCB) sei von der Restrukturierung nicht betroffen.

Restrukturierung soll zig Millionen bringen

Ein Komplettverkauf des Geschäftsbereichs Carbon Fibers wurde intensiv geprüft, wird aber als nicht mehr als realisierbar eingeschätzt, so die weiteren Informationen. Dr. Stephan Bühler, zuständiges Vorstandsmitglied von SGL Carbon, führt dazu aus: „Wir befinden uns in der Anfangsphase der Restrukturierung des Geschäftsbereichs Carbon Fibers, weshalb wir um Verständnis bitten, dass wir derzeit noch keine konkreten Angaben über einzelne Standortschließungen und den genauen Zeitraum der Restrukturierung machen können.“ Das Ziel sei es, nun zügig mit der Umsetzung zu beginnen, um Klarheit für die Belegschaft zu schaffen. Die Gesellschaft erwartet durch die umfangreiche Restrukturierung einmalige liquiditätswirksame Sondereinflüsse in einer Größenordnung von circa 50 Millionen Euro über die nächsten zwei Jahre.

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